Maik Machulla vom Feld auf die Bank?
Maik Machulla zu den Gerüchten, er werde Trainer:  „Das kann ich im Moment weder bestätigen noch dementieren.“

 „Die Rippe bereitet mir keinen Kummer, weil ich ein Zeitfenster habe, nach dem ich wieder spielen kann“, sagte der 34-Jährige. „Aber dieses Spiel schmerzt schon. Dass man da verlieren kann, ist keine Frage, aber die Art und Weise ist ernüchternd.“ Dass der Stress in den ausbleibenden Begegnungen nicht geringer wird, weiß Machulla. „Den Druck nehmen kann man nicht“, sagt er. „Aber es ist eine schöne Aufgabe, die man mit Mut und Leidenschaft angehen sollte. Schließlich haben wir viel zu gewinnen.“ Im besten Fall sogar den Klassenerhalt. Denn den kann das Team nach wie vor aus eigener Kraft erreichen.

 Seit Machulla im Sommer seinen vorerst auf drei Jahre terminierten Dienst bei der HSG angetreten hat, liegen turbulente Zeiten hinter dem langjährigen Erstligaakteur. Während der sportliche Abstiegskampf kalkuliert war, nagte der wirtschaftliche zudem am Gemüt des Familienvaters. Hat er seine Entscheidung, nach Hamm zu ziehen, schon bereut? „Überhaupt nicht“, verneint er. „Selbst, wenn wir den Schritt in die zweite Liga gehen müssten, wäre es eine tolle Aufgabe, hier etwas aufzubauen.“

Vielleicht mit Machulla als Spielertrainer? „Das kann ich im Moment weder bestätigen noch dementieren“, sagt der 34-Jährige, der noch immer große Lust verspürt, selbst den Ball in die Hand zu nehmen. „Mit einem solchen Konzept braucht man in der 1. Liga auch Leute, die beim Spiel von Außen mit einwirken. Das würde nur in einem großen Team funktionieren.“ Mit Rothenpieler ist der Ex-Nationalspieler mittlerweile auf einer Wellenlänge. „Anfangs hatten wir unsere Schwierigkeiten, weil ich mit meiner Situation nicht zufrieden war“, erinnert er sich. „Aber wir haben uns zusammengerauft, das Wichtigste ist, dass wir eine gemeinsame Philosophie haben.“ Schon jetzt tauschen sich Rothenpieler und Machulla regelmäßig aus, wenngleich letzterer sagt: „Am meisten helfe ich, wenn ich spiele.“

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