Mainka will keine Kompromisse eingehen
Bild: Wegener
Nur einer kann gewinnen: Semih Daglar (l.) und der SC Roland wollen heute Abend den Rivalen von der Beckumer SV mit Till Kappelhoff den Pokaltitel wegschnappen.
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„Alles oder nichts“, will Trainer Robert Mainka keine Kompromisse gegen die Jungs von der Römerkampfbahn eingehen. „Wir wollen in den Westfalenpokal, deshalb sollten wir schon gewinnen.“

Teilnahme am Westfalenpokal lockt

Dem Sieger winkt nämlich nicht nur der Kreistitel und die Ehre, den ungeliebten Rivalen geschlagen zu haben, sondern auch die Teilnahme am Westfalenpokal, in dem hochklassige Gegner locken. Kein Wunder also, dass die Roländer gerne mit dabei wären.

Doch zuletzt hat Mainkas Mannschaft alles andere als einen titelwürdigen Eindruck gemacht. Vier Niederlagen in den letzten fünf Ligaspielen – eine Bilanz, die nicht gerade Mut macht. „Damit sind wir natürlich nicht zufrieden. Es war ein Spannungsabfall da“, gibt Mainka zu, glaubt aber, dass seine Jungs heute Abend anders auftreten. „Wir müssen wieder alles mobilisieren.“

Roland muss sich für die Liga nicht mehr schonen

Dementsprechend wird der Trainer seine derzeit beste Elf aufbieten. „Für die Liga müssen wir uns ja nicht mehr schonen“, sagt Mainka mit Blick auf zwei Restpartien, in denen es für den SCR um gar nichts mehr geht. Bei Beckum sieht es da anders aus. Die BSV kämpft in der Liga ums nackte Überleben, herschenken will sie den Pokal allerdings auch nicht.

Wie Übungsleiter Erdal Kaleoglu daher seine Startformation für heute Abend wählt, ist noch nicht klar, immerhin geht es am Sonntag gegen Neuenkirchen schon wieder um drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Doch die aktuelle Serie macht der BSV für das Finale Mut.

Vier Siege gelangen in den letzten fünf Partien, Beckum tritt die kurze Fahrt nach Roland also mit breiter Brust an. Mainka interessiert Beckums Positivtrend allerdings nicht. „Ein Pokalspiel ist ganz anders als eines in der Liga. Hier können sie nicht nur tief stehen und auf Konter warten, sondern müssen auch etwas tun“, meint er selbstbewusst. „Es hängt nur von uns ab, wie das Spiel ausgeht.“ Remis auf jeden Fall nicht.

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