Mallorca statt Kreispokalfinale
Bild: Rollié
Patrick Rehberger (r.) ist einer jener Oelder Spieler, die an Christi Himmelfahrt nicht mitwirken können.
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Ab 15 Uhr wird Landesliga-Meister SC Roland so auf einen arg dezimierten Gegner treffen. Die Oelder Mannschaft wird aus den daheimgebliebenen Spielern der ersten Elf, Akteuren der Reserve sowie der A-Jugend bestehen.

Der sportliche Wert dieses Finales wird so drastisch gemindert. „Wir haben uns alle auf das Finale gefreut, das wäre eine tolle Herausforderung gewesen“, sagte SVO-Trainer Oliver Gielen.

Schon im Januar hatte die Spielvereinigung beim Fußballkreis beantragt, das Finale und das Spiel um den dritten Platz am Mittwochabend in Oelde stattfinden zu lassen. Doch dieser Termin war schon belegt durch das Abschlussfest der Schiedsrichter des Kreises in Dolberg.

Sehr zum Unverständnis von Gielen: „Da stelle ich die Frage in den Raum: Was ist wichtiger: das Fest der Schiedsrichter oder der Kreispokal?“ Und weiter: „Man hätte ja ein halbes Jahr Zeit gehabt, das Fest der Schiedsrichter zu verlegen.“

So oder so, die Favoritenrolle liegt nun noch eindeutiger beim SC Roland, als es sowieso schon der Fall gewesen wäre. „Wir werden versuchen, die Räume eng zu machen und zu kontern“, sagt Gielen trotzig. Wohlwissend, dass die Chancen verschwindend gering sind.

„Es wäre peinlich, wenn wir verlieren“, gesteht Rolands Spielertrainer Carlos Castilla, der hinzufügt: „Wir hätten auch gerne am Mittwoch gespielt.“ Immerhin das Spiel um den dritten Platz verspricht Spannung: Ab 13 Uhr trifft die Ahlener SG auf Barisspor Oelde. Ungefähr zur gleichen Zeit befindet sich ein Flugzeug mit Oelder Passagieren im Landeanflug auf Mallorca.

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