„Maloche“ gegen Siegener Fußball-Ninjas
Die passende Antwort finden: Rouven Meschede (l.) und Ahlens Verteidiger stemmen sich gegen japanische Entschlossenheit.

 Während nämlich Ahlens Import aus Nippon, Keisuke Ota, noch nicht wesentlich aufgefallen ist, setzen die Sportfreunde in Siegen neben den Dauerbrennern Satoshi Horie oder Ryo Kaminishi und Torjäger Masahiro Endo (8 Treffer) gleich auf drei Fußball-Ninjas, die japanische Disziplin und Fleiß mit durchschlagendem Erfolg verbinden.

Dass die aber nette Tipps für ihren Landsmann von der Werse haben, ist am Sonntag im Leimbachstadion ausgeschlossen. Beim Liga-Sechsten muss Ahlen schon von ganz allein darauf kommen, wie man den bislang so stabilen Abwehrriegel knacken kann.

 Außerdem hat Albayrak eine Rechnung offen: „Unglücklich“, nennt der Trainer die 0:1-Niederlage in Siegen, als beide letzte Saison noch stolze Regionalligisten waren - sein zweiter Auftritt mit den Rotweißen. „Das wird echte Maloche auf tiefem Boden“ erwartet Erhan Albayrak aktuell die wilde Entschlossenheit echter Samurais auch von seinen Spielern.

„Wir erarbeiten uns Torchancen, aber dann fehlt die letzte Konsequenz. Da kommt nichts bei rum“, nimmt der Trainer Kaan-Marienborns Torschützen Johannes Burk gern als leuchtendes Beispiel, der zum finalen 2:1 gegen Ahlen „gefühlte 200 Meter“ zum Siegtor gesprintet ist. „Wir müssen am Sonntag einfach abgezockter sein“, würde Albayrak so eine „Torgeilheit“ gerne auch mal sehen. Am besten auch mal in eigenen Reihen.

Dafür hat er im Training vor allem Zweikämpfe üben lassen, und das nicht nur für seine Offensiven. „Ich hoffe, meine Innenverteidiger haben die passende Antwort“, warnt Albayrak vor dem treffsicheren Masahiro Endo. Denn wenn sich Ota was abgucken soll, dann bitte nicht am Sonntag.

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