Masterfahrer das Aushängeschild im RSV
Bild: Nieländer
Hans-Jörg Eggert, sportlicher Leiter beim RSV, kann ein positives Fazit der vergangenen Saison ziehen.
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Die Nachwuchsfahrer feierten durch David Westhoff-Wittwer mit der deutschen Vize-Meisterschaft im Einer-Straßenfahren, dem Gewinn der norddeutschen Meisterschaft und den drei NRW-Meisterschaften herausragende Erfolge, müssen sich in der Breite aber besser aufstellen. Die Elitefahrer radelten ihren eigenen Erwartungen hingegen deutlich hinterher. Aushängeschild der vergangenen Saison war der Seniorenbereich. Das ohnehin schon starke Team wurde zu Saisonbeginn mit Andreas Jung und Westfalenmeister Guido Helmer verstärkt und zählte in NRW zu Besten.

„Viele haben vor Saisonbeginn gesagt, dass könne mit so vielen guten Masterfahrern nicht klappen. Das Gegenteil war der Fall. Jung und Helmer werden auch in der kommenden Saison für den RSV fahren“, freut sich Eggert über den guten Teamgeist. Mit Stefan Wittwer, Bernd Brune und Jürgen Fromberg verfügt der RSV über weitere Ausnahmefahrer im Seniorenbereich. Mit zahlreichen Siegen und über 70 Platzierungen in den Top 10 erfüllten sie die Erwartungen der Verantwortlichen.

Im Nachwuchsbereich überzeugten neben David Westhoff-Wittwer auch Johannes Hodapp, Leandro D’Ecclesiis und Melvin Trundle in der Altersklasse U17. Eine schwere Zeit sieht Eggert dagegen auf die Junioren in der Amateurklasse zukommen.

Eggert: „Einige haben in dieser Saison etwas den Anschluss verloren, da sie nicht regelmäßig Rennen gefahren sind.“ Mit den Nachwuchstrainern Stefan Wittwer und Thorsten Dirkorte sowie Jugendwart Carsten Eggert soll deshalb ein Konzept erarbeitet werden, um den Nachwuchsbereich zu stärken. „Wir schauen nicht nur auf Platzierungen, sondern auch auf Quantität“, möchte Eggert möglichst viele Nachwuchsfahrer für den Radsport begeistern.

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