Mastholte holt den Fußball-Kreispokal
Bild: Dünhölter
Pokalfreude in Mastholte. Die RWM-Spieler feierten Coach Dirk Sellemerten.
Bild: Dünhölter

 Nach zwei Finalniederlagen gegen den SC Wiedenbrück in den Jahren 2008 und 2010 durfte Mastholte im dritten Anlauf endlich den Kreispokal von Spielleiter Wilfried Hoba in Empfang nehmen. Für den FCG war es im achten Finale die dritte Niederlage.

Als es nach gut 80 Minuten regulärer Spielzeit immer noch torlos stand, sorgte sich RWM-Trainer Dirk Sellemerten mit Blick auf das entscheidende Spiel um den Klassenerhalt am Sonntag in Roxel um die Kondition seines Teams. Daher ließ er bei den Verantwortlichen anfragen, ob man bei einem Remis ohne Verlängerung gleich ins Elfmeterschießen gehen könne. Sowohl FCG-Trainer Holger Wortmann als auch Fußball-Kreisvorsitzender Reinhard Mainka und Hoba stimmten zu.

Da in der 85. Minute auch Lennard Warweg aus fünf Metern an Kaupmann scheiterte, ging es also direkt vom Punkt weiter. FCG-Schlussmann Michael Joswig hielt die Schüsse von Damian Piossek und Christian Nagorniewicz. Kaupmann hatte Florian Kraus und Warweg im Griff. Dann trafen Modica für RWM und Janis Kraus für den FCG. Als Militaru das 2:1 für Mastholte erzielte und Kaupmann den Schuss von Parensen parierte, machte Tobias Edler mit dem 3:1 für Mastholte alles klar.

„Wir hatten Chancen genug“, ärgerte sich Holger Wortmann, während Sellemerten hofft, dass sein Team nun Selbstvertrauen für die Roxel-Partie getankt hat.

 Und der Elfmeter-Held? „In der Liga habe ich drei Elfer gehalten. Irgendwie habe ich einen Riecher dafür. Als Torwart bist du in einer Sekunde der Held, in der anderen der Depp“, hielt sich Kevin Kaumpmanns Jubel in Grenzen, denn der Keeper blickte bereits auf Sonntag: „Hoffentlich können wir diese Leistung dann noch einmal abrufen.“

SOCIAL BOOKMARKS