Mense-Cup bleibt beim Titelverteidiger
Bild: Schumacher
Den Mense-Cup der Dressurreiter gewannen für den RV Herzebrock-Rheda Birte Bexten (v. l.), Anna Reckmeyer, Seline Nacke, Stefanie Helmert und Christina Berkenkötter.
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Das Nachsehen bei den Dressurexperten hatte der in der Saison lange führende Reitverein Rietberg-Druffel. Das Quartett wurde Dritter in der letzten Prüfung und belegte in der Gesamtwertung mit 88 Punkten Rang zwei.

Ein Erfolgsrezept hatte das siegreiche Quartett aus Herzebrock und Rheda nicht. Der Finalsieg, eine Kür der Klasse A, wurde sicher gewonnen. „Die Vorbereitung verlief wie immer“, gestand Birte Bexten. Neu im Team war Anna Reckmeyer. Alle anderen Starter waren bereits beim Finalsieg 2018 im Viereck unterwegs. Das Team wurde von Christina Berkenkötter vorgestellt. In der Kür komplettierten Seline Nacke und Stefanie Helmert die erfolgreiche Auswahl.

Die Rietberger hatten ihre Führung noch aus der Hand gegeben, weil sie im Finale nur Dritter hinter Avenwedde wurden. „Das war ärgerlich. Wir wollten angesichts unseres Heimvorteils gewinnen“, resümierte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Markus Blomberg.

Auf den weiteren Plätzen der Gesamtwertung landete nach den fünf Qualifikationen und dem Finale als Dritter die Equipe aus Versmold (79) vor Clarholz-Lette (71), Avenwedde (68) und Gütersloh (65).

Avenwedde macht es im Finale spannend

Die Springmannschaft aus Avenwedde machte es im Finale des Mense-Cups noch einmal spannend. In der kombinierten Springprüfung der Klassen E, A und L schaffte die Auswahl aus „Bonewie“ den Sprung in den zweiten Umlauf.

Die letzten beiden Starterinnen Ann-Sophie Gläser und Nina Christophliemke hielten der nervlichen Belastung stand und sicherten mit zwei fehlerfreien Runden den Einzug in den finalen Durchgang. Vier Starter mussten fehlerfrei bleiben. Am Ende reichte dort der fünfte Platz, um den großen Wurf zu landen.

Im ersten Umlauf waren noch acht Mannschaften am Start gewesen. Jeder Verein schickte zwei Reiter pro Klasse in den Parcours. Fünf Teams erreichten den zweiten Umlauf, in dem nur noch ein Reiter pro Klasse antreten musste. Mit drei tollen Nullrunden siegte Clarholz-Lette vor Ravensberg-Borgholzhausen, Marburg-St-Vit, Herzebrock-Rheda und Avenwedde.

„Wir haben es richtig spannend gemacht“, sagte der Avenwedder Patrick Diekämper. Nur ein Fehler mehr im ersten Umlauf, und der Gesamtsieg wäre futsch gewesen. Den Gesamtsieg hatten sich die von Annette Grett trainierten Avenwedder nach ihren beständigen Leistungen von der ersten bis zur fünften Qualifikation verdient. Drei Siege in den Wertungsprüfungen sowie ein zweiter und dritter Platz standen zu Buche.

Avenwedde triumphierte mit 93,5 Punkten. Zweiter wurde Clarholz-Lette (92) vor Herzebrock-Rheda (80,5), Ravensberg (75,5) und Marburg-St-Vit (73,5). Für Avenwedde waren Gesa Kröhnert, Marsha Stevens, Patrick Diekämper, Christiane Pade, Ann-Sophie Gläser und Nina Christophliemke im Finale im Sattel. „Ohne unsere Trainerin Annette Grett hätten wir das Ziel Gesamtsieg nicht geschafft“, waren sich alle Mannschaftsteilnehmer aus Avenwedde unisono einig.

Der Kreisreiterverband entscheidet im November über die Finalausrichtung für das kommende Jahr zwischen Avenwedde und Rietberg. Auch dann wird der Wettbewerb unter dem Namen Mense-Cup firmieren. Denn Juniorchefin Maren Mense teilte während der Siegerehrung in Varensell mit, dass die Partnerschaft fortgesetzt wird.

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