Mit Heimsieg ins neue Jahr, Trainer nicht zufrieden
Florian Bröskamp spielte wie  seine Harsewinkeler Mannschaftskollegen eine viel bessere zweite Halbzeit und erzielte gegen  Hahlen  neun Treffer.

 „Wir werden unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht“, mahnte der Trainer und zog vor allem aufgrund der Eindrücke der mit drei Toren verlorenen ersten Halbzeit ein kritisches Fazit: „So gewinnen wir die nächsten Spiele nicht.“

Denn mit nur acht eingesetzten Feldspielern setzten die Gäste dem Spitzenreiter von Beginn an richtig zu und führten durchweg mit einem Tor. TSG-Keeper Maik Schröder bekam kaum einen Ball zu fassen, auch die Abwehr war nicht aggressiv, immer wieder rappelte es nach der schnellen Mitte im TSG-Tor.

Statt in der letzten Aktion der ersten Halbzeit auf 13:14 zu verkürzen, verloren die Harsewinkeler wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff den Ball, verhinderten den Wurf aufs leere Tor und kassierten nach einiger Aufregung so per Siebenmeter sogar das 12:15. Zuvor hatte der nach 7:46 Minuten eingewechselte 17 Jahre alte Leon Goldbecker im Tor noch Schlimmeres verhindert und sogar einen Treffer erzielt.

Doch zum Glück gibt es eine Pause, denn nach Wiederanpfiff spielte der Spitzenreiter endlich Handball. Kevin Brown sorgte im Abwehr-Innenblock für die nötige Aggressivität, und im Angriff wurden nun Tore aus der Bewegung heraus erzielt. Auch die Gegenstöße liefen und die Torquote passte.

 So glichen die Gastgeber vor dem allmählich aufwachenden Publikum bereits in der 34. Minute zum 15:15 aus, gingen beim 17:16 durch Malik St. Claire in der 36. Minute erstmals in Führung. Hahlen wehrte sich bei nachlassenden Kräften und wenig Alternativen bis zum 23:22 (48.), kassierte dann aber den entscheidenden Lauf zum 28:22.

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