Mit alten Bekannten in neue Regionen
Bild: Wegener
Hoffnungsträger der Beckumer SV: (vorne v. l.) Tobias Fuest, Vadim Baumbach, Eugen Keilbach (zweite Reihe v. l.) Daniel Schaschkewitz, Don Niketta, Frederik Falk, Atilla Kara, (dritte Reihe v. l.) Co-Trainer Rafal Krumpietz, Michel Eising, Maurice Schwab, (hinten v. l.) Diab Shalabi und Trainer Carlos Castilla wollen besser mit dem Team abschneiden als in der Vorsaison.  
Bild: Wegener

Eugen Keilbach (Delbrück), Michel Eising, Maurice Schwab (beide SC Roland), Vadim Baumbach (RW Ahlen), Daniel Schaschkewitz (eigene Zweite), Tobias Fuest, Frederik Falk (beide Hammer SV II), Jonas Westermann (A-Jugend  Rhynern) und Don Niketta (VfB Hüls) haben sich dem Traditionsclub angeschlossen.

 „Wir haben reichlich Leute, mal sehen, was passiert“, kündigte Castilla beinahe schon Härtefälle im Kader und im Kampf um die Stammplätze an. „Wir haben gute Jungs dazubekommen, die auch ordentlich Erfahrung in höheren Ligen mitbringen“, freute sich Castilla unter anderem auf seinen ehemaligen Weggefährten Baumbach.

 Als Ziel haben sich die Beckumer ausgeschaut, möglichst weit nach oben zu kommen – bei den Verstärkungen kein Wunder. „Auf jeden Fall besser als letztes Jahr“, ist das Mindestziel des Clubs.

Zum möglichen Ziel „Aufstieg“ gefragt, hielt sich Castilla bedeckt: „Am Anfang der Saison wollen sehr viele hoch, man muss auch auf Verletzungen achten“, erklärte er und stellt sich auf einen heftigen Konkurrenzkampf in der Landesliga ein. In welcher Staffel ist noch nicht sicher: das wird am Freitag, 11. Juli, bekanntgegeben („Die Glocke“ berichtete).

Für den wahrscheinlichen Fall, dass es bei Staffel 4 bleibt, bekommt es Beckum mit Widersachern zu tun, die ebenfalls ordentlich aufgerüstet haben. „Das ist schön, sonst wird es ja auch langweilig“, sagte Carlos Castilla und freut sich auf eine Saison mit möglichst vielen Fußballfesten.

Nicht zuletzt deshalb hat er einen variablen Kader um sich geschart. „Wir haben viele Möglichkeiten“, betont Castilla und denkt an 4-1-4-1-, 4-2-3-1- und 4-4-2-Systeme. „Wir wollten Spieler, mit denen wir so viel wie möglich spielen können. Das ist uns gelungen.“

Ganz gleich, wie die Beckumer auf dem Platz geordnet sein werden: mit einem vernünftigen Aufbauspiel soll die Castilla-Elf das Tempo vorgeben. „Ob es immer klappt, muss man sehen“, sagte der Trainer.

SOCIAL BOOKMARKS