Mühlbrandt führt die TSG zum Sieg
Manuel Mühlbrandt war nicht zu halrten.

 Am Samstag setzte sich die TSG bei Kellerkind HSV Minden-Nord mit 35:33 durch. „Schmutzig, aber verdient“, kommentierte Trainer Mike Bezdicek die ruppige, kampfbetonte und im letzten Drittel auch knappe Partie.

Der jugendlichen Motivation des mit GWD-Youngstern verstärkten Gastgebers setzten die Harsewinkeler eine 6:0-Abwehr und einen bärenstarken Manuel Mühlbrandt gegenüber.

„Der hat beim 60-minütigen Einsatz gezeigt, was er alles kann und ist auf bestem Weg, der Spieler zu werden, den wir seit anderthalb Jahren erwarten“, verband Bezdicek sein Lob mit einer Aufforderung. Er könne sich vorstellen, so Bezdicek, dass die Mindener die Spielweise der TSG als unfair bezeichnen werden. „Das war aber nicht so. Ein Mühlbrandt wurde genauso hart gefoult, wie er hinten ausgeteilt hat. Das sieht bei so einem Kanten aber natürlich anders aus“, sagte Bezdicek.

Durch konzentrierte Angriffsarbeit und konsequentes Rückzugsverhalten erspielte sich die TSG von Beginn an einen Vorsprung, lag aber durch sechs Gegentreffer in Folge von 9:4 zum 9:10 hinten. Zur Pause führten die Gäste wieder mit 19:15, vergaben aber beim 26:21 (41. Minute) einen Gegenstoß und verloren im Gegenzug Mario Fleiter durch die dritte Zeitstrafe. Jetzt blieb es bis zum 31:31 knapp. In der Schlussphase behielten mit „Mühle“ und Kappelt die erfahrenen Spieler Ruhe und Übersicht.

 Auch die Erfolgsgeschichte von Coach Bezdicek, der seit drei Spieltagen auch Frauen-Drittligist MTV Rohrsen trainiert, setzte sich fort. Bereits am Samstagnachmittag hatte „Bezze“ das MTV-Heimspiel gegen Osterode mit 27:17 gewonnen. Macht zwölf Punkte aus sechs Spielen. „Mein Aufwand ist derzeit Bundesligamäßig“, steht der „Doppeltrainer“ täglich in der Halle und betreibt vor allem für den bisher unbekannten Frauenbereich eine umfangreiche Vorbereitung.

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