Mustangs II und GTV punkten zum Auftakt
Max Lavodrama (l.) und die  Westfalen Mustangs II sind mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet.

 Während sich die Dalkestädter beim 61:51 (14:7, 24:15, 11:21, 12:8)-Sieg über Schlusslicht SV Brackwede auf ihre Verteidigung verlassen konnten, gelang den jungen Wildpferden ein wichtiger 83:62 (24:7, 16:25, 19:13, 24:17)-Erfolg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten TV Salzkotten II.

 Dass sich beide Mannschaften nichts schenken würden, zeigte sich in Gütersloh schnell. In den ersten fünf Minuten kamen weder die GTV-Korbjäger noch Brackwede zu einem Korberfolg. „Beide Teams spielten eine sehr intensive Verteidigung“, erklärte GTV-Spielertrainer Roman Prier das seltene Phänomen. Nachdem Maik Schimmel den Bann gebrochen hatte, lief es bei den Dalkestädtern, die auf ihren Topscorer Benjamin Jainta verzichten mussten, wie geschmiert. Angeführt von Prier (33 Punkte) setzte sich der GTV auf 14:7 ab und zog mit einer 13:0-Serie zu Beginn des zweiten Viertels davon.

 Doch der Tabellenletzte ließ zu keinem Zeitpunkt die Köpfe hängen, was auch Prier nicht verborgen blieb. „Ich hatte eine Ahnung, dass wir einbrechen werden“, umschrieb er das Gefühl, das schon Mitte des zweiten Viertel einsetzte. Denn Brackwede verkürzte in fünf Minuten von 29:9 auf 36:21. Es sollte noch enger werden.

 Im dritten Viertel kam das Schlusslicht auf 42:38 (27.) heran. „Die Aggressivität und Intensität sind uns verloren gegangen“, monierte Prier. Irgendwie schafften es die Gütersloher jedoch und siegten dank einer tollen Defensivleistung.

GTV: Oliveira Ruiz, Kotulla (1), Schimmel (2), van Bruggen (6), A. Prier (5), R. Prier (33), Gross Cazun (6), Reimer (2), Hall (6)

Kurios ging es bei den Westfalen Mustangs II zu. „Bis fünf Minuten vor Anpfiff hatten wir nur vier Spieler“, schüttelte Trainer Ilijas Masnic den Kopf. Als dann der fünfte Mann eintraf, fegten die Wildpferde über den Hallenboden.

Erst ein 13:1-Lauf und dann eine 7:0-Serie gleich zu Beginn des Spiels – die Mustangs-Reserve war nicht einzufangen. Zwar schrumpfte der Vorsprung im zweiten Viertel auf acht Punkte zusammen, doch in den beiden Schlussabschnitten zeigten die ab der Halbzeit zu sechst spielenden Wiedenbrücker den Gästen erneut die Grenzen auf.

 Mustangs II: Premaruban (10), Lalkov (15), Masnic (27), Alsharabi (4), Lavodrama (19), Eichstädt (8)

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