Mutig Axt an Fichte aus Bielefeld legen
Bild: Rollié
Patrick Schmidt (l.) ist einer von mehreren angeschlagenen BSV-Spielern. Ohnehin ist die Personallage des heimischen Westfalenligisten derzeit sehr angespannt. 
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„Defensiv haben wir gut gestanden, aber der Zug nach vorne hat gefehlt“, sagt BSV-Trainer vor der Heimpremiere am Sonntag (15 Uhr), 20. August, gegen den VfB Fichte Bielefeld. 

Damit nennt der Verantwortliche gleich einen Ansatzpunkt, wie er die ersten Punkte der Spielzeit einfahren möchte. „Wir wollen schon mutiger spielen, aber nicht im Hurra-Stil“, betont Klingen. Das gebietet schon allein die personelle Lage, denn Beckum ist derzeit wirklich gebeutelt. „So schlimm war es in den vergangenen Jahren noch nie“, seufzt der Trainer beim Gedanken an die verletzten Jonas Brockhinke, Mücahit Tünc und Marc Pape. Erschwerend kommt hinzu, dass die Blessuren die betreffenden Akteure zumeist noch viele Wochen zum Zuschauen zwingen.

Zudem weilt Richard Beil noch im Urlaub. Daniel Jaspert hat sich jüngst im Training eine Zerrung zugezogen. Die gestandenen Abwehr-Recken Sven Höveler und Patrick Schmidt sind angeschlagen, werden aber wohl wie in Gievenbeck wieder auf die Zähne beißen.

„Schade, ich kann halt weniger rotieren“, sagt Klingen, der aber den verbliebenen Spielern vertraut und sich freut, dass andere in die Bresche springen. Wie jüngst Maxi Geisler und Leon Schlebrügge, die vor einer Woche in der Schlussphase viel Druck erzeugten. „Auch Maurice Schwab ist eine gute Alternative“, ergänzt der BSV-Trainer.

Klingen erwartet einen starken Gegner mit vielen beachtlichen Individualisten. „Fichte ist wie wir Aufsteiger und souverän durchmarschiert. Außerdem hat die Mannschaft durch den neuen Trainer Mario Ermisch, der ja in Verl und Rödinghausen schon Regionalliga trainiert hat, vermutlich einen zusätzlichen Schub bekommen.“

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