Nach Fehlstart zurück in die Spur finden 
Bild: Wegener
Die Abwehrreihen schließen: Kai Bekston und Thomas Lammers (v. l. in den grünen Trikots) wollen sich in Bielefeld mit der ASG für die Auftaktschlappe gegen Volmetal rehabilitieren.  
Bild: Wegener

Während die ASG zuhause gegen Volmetal eine unerwartet hohe 19:27-Niederlage kassierte, musste sich Bielefeld in Gevelsberg sogar mit 20:29 geschlagen geben. Daher zieren beide Mannschaften, die eigentlich im oberen Drittel mitspielen wollen, derzeit das Tabellenende. Klar, dass in beiden Lagern für das Wochenende eine Kurskorrektur erwartet wird.

Was dazu geschehen muss, liegt für ASG-Trainer Sascha Bertow auf der Hand. „Wir hatten gegen Volmetal 30 Fehlwürfe und noch etliche technische Fehler“, hat er bei der Videoanalyse gezählt. „Da ist es klar, woran die Niederlage gelegen hat.“ Also hat er mit seiner Mannschaft das Schusstraining in den Mittelpunkt gestellt. Doch es sind nicht die platzierten Würfe allein, die das Team nach Meinung des Trainers üben muss. „Die neuen Spieler müssen noch weiter eingebaut werden. Sie müssen unsere Systeme richtig beherrschen“, sieht er auch noch Handlungsbedarf im mannschaftlichen Zusammenspiel.

Zwar hängen sich alle im Training mächtig rein, aber „wir sind noch nicht so weit“, stellt Bertow klar, dass sein Team noch nicht den Leistungsstand erreicht hat, den er sich wünscht. Trotzdem brennen Trainer und Spieler natürlich darauf, die Scharte vom Spiel gegen Volmetal auszuwetzen.

Mit Philipp Lemke kehrt am Samstag ein wichtiger Spieler zurück in die Mannschaft. „Mit ihm sind wir auf Halbrechts wieder flexibler“, freut sich Bertow über die Verstärkung. Von der hohen Niederlage der Bielefelder in Gevelsberg lässt sich der ASG-Trainer nicht blenden. „Da kann man schon mal untergehen“, weiß er aus eigener leidvoller Erfahrung. Deshalb warnt er auch davor, den Gegner zu unterschätzen. „Der TuS ist heimstark, und wenn die Mannschaft einmal ins Rollen kommt, dann ist sie kaum aufzuhalten.“

Genau darauf hofft sein Gegenüber Walter Schubert. Nachdem er seinen Spielern zum Auftakt eine „extrem unterdurchschnittliche Angriffsleistung mit einer Effektivität jenseits von Gut und Böse“ attestieren musste, will er am Samstag „das wahre Gesicht“ seiner Mannschaft sehen. Mal schauen, wie das aussieht.

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