Nachbar macht dem SCW das Leben schwer
Bild: Hoheisel
Der Trainer war nicht ganz zufrieden: Wiedenbrücks André Harsdorf bemängelte vor allem die Leistung im ersten Durchgang.
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Der FC Gütersloh hatte bei diesem Derby zum Rückrundenauftakt einen neuen Trainer im Gepäck: Hans Grundmann heißt der Mann, der den Nachwuchs des Oberligisten aus dem Heidewald vor dem Abstieg bewahren soll. Und der Tabellenletzte zeigte auf dem Kunstrasenplatz am Burgweg von Beginn an, dass es der SCW nicht einfach haben würde. „Gütersloh kam mit neuem Trainer, neuem Schwung und neuem Mut“, bestätigte auch Wiedenbrücks André Harsdorf.

Zähe und umkämpfte Anfangsphase

Und so geriet die Anfangsphase dieses Nachbarschaftsduells zu einer zähen, da sehr umkämpften, Angelegenheit. Die Hausherren waren zwar wie erwartet spielerisch klar überlegen, doch diesen Nachteil machte Gütersloh mit großem Eifer und viel Aggressivität wett. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang hatte tatsächlich sogar der FC Gütersloh. In der 16. Minute zirkelte Ben-Albert Mehmeti einen Freistoß aufs lange Eck, dort war allerdings Wiedenbrücks Torwart Marvin Thoms zur Stelle.

Feiner Lupfer aus dem Gewühl

Immerhin, im zweiten Durchgang wurde es besser. Das lag allerdings auch daran, dass dem FC Gütersloh ob der hohen Einsatzbereitschaft in Hälfte eins langsam aber sicher die Puste ausging. Und dennoch dauerte es bis zur Schlussphase, ehe Wiedenbrück die Weichen auf Sieg stellte. Erst Samy Benmbarek mit einem feinen Lupfer aus dem Gewühl (75.), dann Timon Scharmann mit einem Schuss ins lange Eck (82.) – und schon wurde aus einer umkämpften Partie ein doch noch souveräner Sieg des Favoriten.

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