Neuer Schwung dank Guerino Capretti
Bild: Dünhölter
Vom offensiven Außenspieler zum Abräumer: Daniel Schaal (r.) hat seine Defensivqualitäten beim SC Verl in den vergangenen Wochen unter Beweis gestellt.
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 „Wenn wir in der kommenden Saison weiter so konsequent arbeiten, dann werden wir von Spiel zu Spiel besser“, ist Capretti überzeugt, dann nicht bis zum vorletzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern zu müssen. Da aktuell die Rettung der Liga im Mittelpunkt stand, „haben wir nicht so viel an den Positionen innerhalb des Teams verändert“, versprach Verls Trainer hier Veränderungen: „Beim SC Delbrück habe ich bei acht Siegen in Folge acht verschiedene Startformationen aufgeboten. Auch der SC Verl muss in der nächsten Spielzeit variabler werden.“

Beispiele hierfür gab es bereits zu sehen. Setzte Caprettis Vorgänger Andreas Golombek den schnellen Daniel Schaal offensiv auf dem Flügel ein, so bot Capretti den 22-Jährigen als linken Verteidiger auf. Auch wenn der Linksfuß am Samstag beim 1:1 gegen die U23 des 1. FC Köln zwei Elfmeter verschuldete, ist Capretti weiterhin von Schaal überzeugt: „Er durchläuft einen Lernprozess, solche Dinger passieren ihm nicht noch einmal. Daniel lässt sich in der Abwehr nicht vernatzen, wenn die Stürmer mal den Ball durchstecken wollen. Er ist offensiv und defensiv stark.“

Einen Lernprozess durchlaufe aber auch das komplette Team, so Capretti. „Die Abläufe werden immer stimmiger. Alle wissen, welche Positionen zu besetzen sind. Das zeigt, dass die Jungs im Training gut zuhören.“ Eine Aufbruchsstimmung verspürt Verls Vorsitzender Raimund Bertels: „Wir haben ein tolles Stadion, die Zuschauerzahl deutlich erhöht, verfügen über ein prima Trainerteam. Und wir spielen wieder Fußball.“ Doch es gibt auch noch jede Menge zu erledigen für Bertels. Zum einen muss der Kader für die neue Saison komplettiert werden und dann „müssen wir die Sponsoren überzeugen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

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