Neues Mitglied durch Gottes Beistand
Rosenkavalier: Am Ende gab es von Willi Stroband Rosen. Oder Kugelschreiber – je nach Wunsch.

 Zum Jubiläumsgottesdienst begrüßte nämlich Pfarrer Willi Stroband am Wochenende rund 200 Mitglieder der DJK-Familie in St. Bartholomäus. „Ich hab auf meinem Wäscheständer gekramt, schließlich hab’ ich ja noch ’nen Schal von der DJK“, so Stroband inmitten des, mit Trikots und Fahnen festlich geschmückten Gotteshauses. Das er übrigens als neues DJK-Mitglied verlassen würde, aber das wusste der Gottesmann da noch nicht.

 Sogar aus der ältesten Riege der bis zu 70 Jahre aktiven Mitglieder hatten einige den Weg in die Kirche gefunden. Die letzte Meistermannschaft war ebenfalls würdig vertreten: durch Michael „Michel“ Strickmann. Gut gelaunt kündigte Stroband nach der Kommunion die altbekannte „Happy-Hour“ von Clubheim-Wirt Hermann an. Bier, Cola, Fanta und Erfrischendes für einen Euro.

 „Nicht ganz die Preise wie vor 100 Jahren, aber die Richtung stimmt“, stellte der Pfarrer launig fest. Ob es geholfen hatte, dass die gewitzten DJK-Verantwortlichen bereits einen Mitgliedsantrag auf dem Altar drapiert hatten? Stroband ließ sich nicht lumpen: „Ich kenn’ meine Daten zwar nicht, aber ich unterschreibe schonmal.“ Und schon waren es 201 Vorwärtsler unterm Kirchendach.

Zum Abschluss gab es das obligatorisches Give-Away: „Für die Frauen eine Rose für die Männer einen Kugelschreiber, oder beides, das könnt ihr euch aussuchen“, kündigte das frisch gebackene Mitglied an und verteilte zusammen mit Martin Metzner und Herbert Stemmer jede Menge davon. Ab jetzt wieder jedes Jahr? Mit Gottes Beistand ganz sicher.

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