Neuhaus: „Wir sind noch lange nicht tot“
Dirk Neuhaus, Vorsitzender von RW Ahlen, tritt den Gerüchten entgegen, RW Ahlen müsse zwangsabsteigen. Noch sei nichts entschieden.

„Das hat mir gar nicht gefallen“, musste der Vorsitzende Dirk Neuhaus deshalb noch spontan Stellung beziehen: „Wir sind noch lange nicht tot.“ Mittlerweile dauert die Insolvenz von RWA beinahe fünf Jahre an, eine Entscheidung über die Zukunft des Vereins ist noch nicht gefallen. Um das Verfahren zum Abschluss zu bringen fehlt nur noch eine Einigung zwischen Insolvenzanwalt Michael Mönig und der Sponsorenfamilie Evers („Die Glocke“ berichtete am 12. April).

„Es hängt alles am seidenen Faden“, weiß Neuhaus, dass das rotweiße Schicksal nicht in seiner Hand liegt. Doch die Tatsache, dass die Familie Evers schon auf einen Teil ihres Geldes verzichtet hat, stimmt ihn zuversichtlich: „Ich gehe von einer Einigung aus.“

Einen genauen Termin für die Entscheidung gibt es zwar noch nicht, doch in etwa sechs Wochen soll es dann soweit sein. Entweder geht der Daumen hoch oder er geht runter; entweder darf RW Ahlen leben oder der Verein muss sterben. Unbeeindruckt von all den Sorgen rund um die eigene Zukunft will der Verein am Samstagabend eine große Sause mit seinen Anhängern und Fans veranstalten.

 Ab 18 Uhr startet der „Maibock im Gästeblock“ im Wersestadion. Mit den Fördervereinen „Damen und Mädchen“ und „Jugend und Integration“ organisiert RWA ein rauschendes Fest mit freiem Eintritt. Auch am Sonntag bleibt es im Wersestadion nicht still. Von 11 bis 17 Uhr findet dort ein Familientag statt. „Da ist für jeden etwas dabei“, freut sich Neuhaus schon darauf: „Für die Kleinen gibt es eine Hüpfburg, für die Erwachsenen Kaffee und Kuchen.“ Vielleicht hilft das ja gegen die Zukunftssorgen.

SOCIAL BOOKMARKS