Nicht blauäuig im Duell mit Schwarz-Weiß
Bild: Wegener
Chamdin Said (vorne) erwartet mit RW Ahlen die Gäste des ETB SW Essen im Wersestadion.
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Nach dem Velbert-Debakel und der Pokalpleite beim Landesligisten Mengede liegen die Nerven zwar noch nicht blank, aber Verunsicherung hat sich auf jeden Fall eingestellt. „Wir müssen das jetzt schnell abhaken“, glaubt Berndsen, das passende Rezept zu kennen. „Wir wollen wieder gefestigt auftreten und trotz allem viel Elan im Spiel nach vorne entwickeln.“

Die Gäste aus dem westlichen Ruhrpott haben bislang auch noch keine Bäume ausgerissen. Nach einem 0:1 gegen Dornberg und einem 0:4 in Siegen rangieren die Kicker von Trainer Dirk Helmig punktlos auf Platz 15. Immerhin konnte der Gast jüngst  mit einem wenig berauschenden 2:1-Pokalsieg beim Landesligisten Wesel-Lackhausen ein wenig Selbstvertrauen tanken.

 Berndsen hat einige Erkundigungen über den Gegner eingeholt und wenig Erhellendes erfahren. Keine besonderen Schwächen, keine großen Stärken: SW Essen ist ein höchst durchschnittliches Team. „Aber schwache Mannschaften gibt es in dieser Liga natürlich nicht“, warnt Berndsen.

Der Trainer richtet sein Hauptaugenmerk ohnehin auf seine eigene Elf, die sich zuletzt oft durch individuelle Fehler das Leben schwergemacht hat. „Wir müssen zunächst kompakt stehen, der Rest ergibt sich fast von alleine“, weiß Berndsen.

Ärgerlich nur, dass der Verantwortliche erneut umdisponieren muss. Mit Patrick Dutschke (Bluterguss am Brustbein), Bernhard Venker (Rücken) und Marcos Brandao Bello (Bluterguss am Bein) drohen gleich drei Spieler auszufallen. „Bei allen stehen die Chancen schlechter als fifty-fifty“, betont Berndsen. Unter diesen Umständen könnten sicher alle RW-Anhänger prima mit einem so genannten schmutzigen Sieg leben.

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