Nicht unter TV-Tempowalze geraten
Bild: Wegener
Philipp Lemke (Mitte) will mit der ASG nach drei Niederlagen in Serie wieder ein Erfolgserlebnis feiern. 
Bild: Wegener

Die Hausherren um Trainer Sascha Bertow wollen nach drei Niederlagen in Folge ihre Negativserie beenden, während die Gäste sich als Vorletzte mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg stemmen.

Korschenbroich hat bisher nur drei Pluspunkte auf dem Konto. Am ersten Spieltag sicherte sich das Team von Trainer Ronny Rogawska beim Aufsteiger ATSV Habenhausen ein 27:27-Unentschieden. Zwei Wochen später siegten die Niederrheiner bei den Mendener Sauerland-Wölfen mit 21:20. Die restlichen elf Partien endeten allesamt mit Niederlagen.

„Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, auch wenn er auf einem Abstiegsplatz steht“, warnt Bertow seine Mannen. „Deshalb haben wir uns in der Woche auch akribisch vorbereitet.“ Auch wenn das nicht leicht war, denn beim Dienstagstraining hatte der ASG-Verantwortliche nur acht Akteure – inklusive Trainer und Co-Trainer – zur Verfügung. „Das war zwar nicht optimal, doch wir haben das Beste daraus gemacht“, erklärt Bertow.

Die Gäste haben ihren Kader stark verjüngt. Das erklärt auch die bisher bescheidenen Ergebnisse in dieser Spielzeit. Doch das kann auch eine Stärke sein, weiß Ahlens Trainer. „Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen“, sagt er. „Sonst sind sie schwer zu spielen, das haben sie nicht nur in der vergangenen Woche gezeigt.“

Da unterlag die Rogawska-Sieben in heimischer Halle dem Spitzenreiter TuS Ferndorf mit 20:27. „In der Abwehr haben wir richtig gut gespielt“, lobt der TV-Übungsleiter. „Wir haben in meinen Augen einen riesigen Fortschritt gemacht. Wenn wir es gegen Ahlen hinkriegen, dass wir in Abwehr und Angriff einen guten Tag erwischen, dann rechne ich mir durchaus etwas aus.“

Bertow und seine Männer wollen genau das verhindern und das letzte Heimspiel der Hinrunde nutzen, um den Abstand zu den Abstiegsrängen noch weiter zu vergrößern.

SOCIAL BOOKMARKS