Northeim für ASG Gegner auf Augenhöhe 
Bild: Wegener
Wichtig: Kevin Wiegers (l.) kann gegen den Northeimer HC wieder auflaufen und der Ahlener SG helfen, im Heimspiel am Samstag zu alter Leistungsstärke zurückzufinden.  
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Nach einer grottenschlechten Leistung im Angriff musste die ASG eine bittere 17:18-Niederlage beim Vorletzten hinnehmen. Das tat weh.

Am Samstag, 17. November (19 Uhr), stellt sich mit dem Northeimer SC ein ganz anderes Kaliber in der Friedrich-Ebert-Halle vor. Dann da muss die ASG-Sieben zu alter Stärke zurückfinden, um gegen die Niedersachsen bestehen zu können.

„Der Angriff war in Varel nicht unser Glanzstück“, sagt Bertow. „Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen da wieder mehr Schwung hineinbekommen.“

Das Varel-Spiel ist nicht der Gradmesser des Ahlener Leistungsvermögens, doch die Mannschaft steht vor der schweren Aufgabe, nach Ende der Personalnot nun die Kurve zu kriegen.

Northeim ist aus der Oststaffel in den Westen umgruppiert. Für Trainer Carsten Barnkothe ist das kein Problem. „Da gibt es keinen Unterschied“, sagt er. Mit 12:10 Punkten belegt der NHC den neunten Tabellenplatz und hat nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellensechsten aus Ahlen. 

Die Gäste haben in Krefeld (24:32) und Longerich (23:35) ihre höchsten Schlappen kassiert, danach aber mit einem 26:25-Sieg in Langenfeld, einer knappen 28:29-Niederlage in Leichlingen und einem 28:25-Heimsieg über Menden auf sich aufmerksam gemacht.

Unterm Strich ist Barnkothe mit den Ergebnissen seines Teams nicht ganz zufrieden. Vor allem die 30:34-Niederlage gegen Handball Lippe II und das Unentschieden in Leichlingen ärgern ihn. „Zwei, drei Punkte hätten wir mehr auf dem Konto haben müssen“, erklärt er.

Für Bertow ist klar, dass sich am Samstag zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen werden. Deshalb ist es gut, dass Kevin Wiegers wieder voll belastbar ist. Auch die anderen angeschlagenen Akteure, außer den Langzeitverletzten Björn Wiegers und Kim Voss-Fels, sind wieder fit. Sieht man von Felix Harbaum ab. Er plagt sich weiter mit einer Handverletzung herum.

„Es war nicht gut, dass er am Wochenende gespielt hat“, kritisiert der ASG-Trainer. „Aber was sollten wir machen? Felix wird in der Abwehr spielen können, für vorne wird es wohl nicht reichen.“

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