Oelde darf an der Ruhr nicht baden gehen
Bild: Rollié
In Wickede sind weniger Kabinettstückchen gefragt, sondern Einsatzwillen. Barisspor sollte bestenfalls nicht verlieren.
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Der Verantwortliche hat im Training trotz der ernüchternden 0:9-Schlappe in Wiescherhöfen erfreuliche Ansätze erkannt. „Die Jungs waren optimistisch und sind gut drauf. Charakterlich kam man denen, die da waren, keinen Vorwurf“, verrät Rinke und gibt damit dem kleinen Pflänzchen Hoffnung Nahrung.

Warum auch nicht? Schließlich gibt es auch einige positive Nachrichten. Mit Benni Lade und Sedat Kaya melden sich zwei Angreifer zurück, die das Offensivspiel der Oelder beleben könnten. Adnan Okic ist noch immer aus privaten Gründen verhindert, wird aber vielleicht schon am Sonntag gegen Hilbeck wieder spielen können. „Er würde uns natürlich gut tun“, weiß Udo Rinke, der gerade im defensiven Bereich Besetzungsprobleme hat.

Weiterhin fehlen auch die gesperrten Osman Karaman und Ali Avcil, wobei Erstgenannter vermutlich in dieser Saison nicht mehr auflaufen darf. Anders könnte es im Fall von Avcil aussehen, der Entgleisungen gegenüber dem Schiedsrichter nach dem Peckeloh-Spiel bestreitet und sicher ist, Entlastungszeugen zu finden. Im Verlauf der Spruchkammersitzung am kommenden Montag in Hamm wird sich zeigen, inwiefern die Hoffnung von Avcil auf eine milde Strafe berechtigt ist.

Bis dahin fließt noch viel Wasser die Ruhr herunter, an dessen Ufer die Barisspor-Fußballer heute auf den Tabellen-Neunten treffen. „Wickede spielt unorthodox, oft mit langen Bällen“, weiß Rinke, der seine Elf defensiver ausrichten wird als jüngst in Wiescherhöfen. „Vielleicht kehren wir sogar zurück zu einer Manndeckung“, sagt der Trainer vor dem Duell mit Wildschütte & Co..

SG-Trainer Terbeck erwartet torreiches Heimspiel gegen den SC Peckeloh 

 „Das könnte ein torreiches Spiel werden.“ Hubert Terbeck, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SG Sendenhorst, hat vor dem  Heimspiel gegen den SC Peckeloh am Donnerstag eine Vorahnung. Dass der Trainer solch eine Aussage trifft, ist kein Wunder. Der Siebte aus Peckeloh gehört zu den Teams, die nicht viel von Versteckspielen halten.

„Peckeloh spielt mit. Das kann ein angenehmes Spiel für die Zuschauer werden“, sagt Terbeck. Auch das Hinspiel bot beste Unterhaltung: mit dem besseren Ende für die Sendenhorster, die 4:3 siegten.

Wichtige Schlüsse für die kommenden 90 Minuten zog Sendenhorsts Coach allemal aus dem ersten Aufeinandertreffen. „Wir wissen um die Schwächen des Gegners“, sagt Terbeck, der sich aber nicht in die Karten schauen lässt. Auch in Sachen Taktik schweigt der Trainer.

Schließlich sind die Gäste kein Punktelieferant und würden im Falle eines Sieges bis auf zwei Zähler an die SGS heranrücken. „Peckelohs Tendenz ist aufsteigend“, weiß Terbeck, dass die Partie kein Zuckerschlecken wird. Die Hausherren wollen ihren dritten Platz in der Tabelle möglichst verteidigen. Daher ist ein Sieg Pflicht, denn die Konkurrenz sitzt der Terbeck-Elf im Nacken.

Passabel ist die Personallage der Rot-Weißen, obwohl mit Rene Bisplinghoff (Handverletzung), Matthias Langohr und Steffen Hommernick (beide Studium) drei Spieler fehlen werden.

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