Oelde feiert Last-Minute-Liga-Verbleib
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Partystimmung bei Oeldes Hockeymännern: Dank großer Risikobereitschaft und eines 12:9-Erfolges bei Eintracht Dortmund hat der TV Jahn sich eine weitere Saison Zugehörigkeit zur 2. Regionalliga in der Halle gesichert.  
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Hierzu war jüngst der 12:9-Sieg bei Eintracht Dortmund die erste Voraussetzung.

In der 55. Minute stand es noch 9:9 in der Dortmunder Halle. Die Eintracht wollte auf Biegen und Brechen das Spiel gewinnen und nahm drei Minuten vor Schluss der Begegnung den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Doch damit verspekulierten sich die Dortmunder unter Leitung von Trainer Frank Dorendorf. Oelde ging mit zwei schnellen Toren in Führung.

Da der TV Jahn über den Zwischenstand in Aachen informiert war (hier stand es 4:3 für Aachen) und man um den nötigen Vorsprung von drei Toren bei einem möglichen Unentschieden zwischen Aachen und Uhlenhorst Mülheim wusste, wechselte Oeldes Trainer Michael Knox Torwart Wienstroer 58 Sekunden vor Schluss der Partie aus und profitierte anders als sein Gegenüber zuvor vom sechsten Feldspieler. Thomas Berlinghoff schob nach einem Abwehrschnitzer der Dortmunder zum 12:9 für Oelde ein.

Jetzt begann das große Warten auf das Ergebnis aus Aachen. Und die Schützenhilfe kam: Kurz vor Schluss wurde der Uhlenhorster Ausgleich zum 4:4 vermeldet. Somit hatten die Aachener und die Oelder jeweils acht Punkte bei einem Torverhältnis von -16.

Entscheidend dafür waren die Maßnahme des Oelder Trainers und das letzte Tor. Da der TV Jahn 60 geschossene Tore hat, Aachen jedoch nur 51, bleiben die Oelder Herren in der 2. Regionalliga West.

Ein Erfolg, den man vor der Saison nicht erwartet hatte, im Laufe der Spieltage glaubte man aber immer mehr an den Klassenerhalt, da ein echter Klassenunterschied nur im Spiel bei Uhlenhorst Mülheim zu erkennen war.

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