Ohne Sechser wäre Dreier  das Maximum
Bild: Rollié
Bälle in der Offensive erobern und halten: Rolands Stürmer Joe Laumann (l.) könnte wieder eine wichtige Aufgabe zufallen.  
Bild: Rollié

Michael Krahn, Tom Jenke und Sedat Sener sind verletzt und warten teilweise schon seit Wochen auf Besserung. Bleibt Lars Remmert, der aber eher ein Achter ist. „Mit Lars wird unser Spiel automatisch offensiver“, erklärt Rolands Trainer Ismail Atalan, der aus der Not eine Tugend machen will.

Die Frage, wer vor der Abwehr spielt, hat er noch nicht abschließend beantwortet, aber er weiß, wie man Ennepetal auch ohne die ebenfalls verletzten Erdal Kaleoglu und Kevin Krämer schlagen kann: „Die Mannschaft hat Schwächen in der Rückwärtsbewegung und ihre Stärken eindeutig in der Offensive.“ Folglich möchte Roland den Kontrahenten mit schnellem Umschaltspiel und hoher Verteidigung vom eigenen Tor fernhalten und damit auch das defensive Mittelfeld entlasten.

„Wir spielen auf eigenem Platz und wollen gewinnen“, lässt Atalan keine Zweifel an seiner Zielsetzung zu. Außerdem wollen Spieler und Trainer nach der Begegnung bei einer kleinen Party mit leckerem Essen und guten Getränken im Clubheim auf eine insgesamt sehr gelungene erste Saison in der Oberliga anstoßen. „Mit einem Sieg schmeckt das Bierchen natürlich gleich viel besser“, betont Atalan, dessen Team derzeit mit 41 Punkten auf dem zehnten Rang völlig entspannt dem Saisonfinale in Wattenscheid entgegen blicken kann.

„Wer hätte vor der Saison gedacht, dass wir am Ende so gut dastehen“, ergänzt Atalan mit berechtigtem Stolz auf sein junges Team in der Stimme. Sollten gegen Ennepetal drei weitere Zähler hinzukommen, könnte Roland Sonntag bestenfalls sogar weitere zwei Plätze nach oben klettern.

SOCIAL BOOKMARKS