Ostbevern schockt die WSU
Bild: Brandt
Die positive Überraschung des Turniers waren Blerona Hasani (r.) und die Warendorfer SU II. Das Schlusslicht der Bezirksliga schaffte es immerhin bis ins Viertelfinale.
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Und das auf die denkbar bitterste Art und Weise. Denn da es nach der regulären Spielzeit 1:1 gestanden hatte, musste die Entscheidung im Duell der Erzrivalen vom der Neunmeterlinie aus fallen. In dieser Disziplin hatte der Westfalenligist aus der Bevergemeinde letztlich die Nase vorn und zog unter dem Beifall des mitgereisten Anhangs in die Vorschlussrunde ein. Bei der WSU dürfte ob des Gegners durchaus Katzenjammer geherrscht haben. Denn gegen Ostbevern verliert man überhaupt nicht gern. Das Aus kam durchaus überraschend.

Denn bis dahin waren die Emsstädterinnen souverän durch das Turnier spaziert. Nach drei klaren Siegen in der Vorrunde stellte auch die Zwischenrundengruppe kein allzu großes Hindernis dar. Allerdings könnte man mit einem Hang zum Interpretieren die überraschende 0:1-Niederlage gegen den Landesligisten 1. FC Gievenbeck bereits als kleinen Fingerzeig für das Viertelfinale deuten. Da die beiden anderen Partien aber zuvor souverän gewonnen werden konnten, zog die WSU als Gruppenerster in die Runde der letzten Acht ein.

Durch das Warendorfer Aus war ein erneutes Aufeinandertreffen mit Vorjahressieger UFC Münster unmöglich geworden. Die Futsal-Expertinnen aus der Domstadt, die sich zwischenzeitlich sehr schwer getan hatten, schafften erneut den Einzug ins Endspiel, indem sie sich mit 3:1 gegen den WSU-Bezwinger Ostbevern durchsetzten. Im Duell gegen den Westfalenligisten Wacker Mecklenbeck behielten sie im Finale mit 2:0 die Oberhand und verteidigten tatsächlich den Titel.

Ein gelungenes Turnier legte die Warendorfer Reserve hin. Wie im Vorjahr gelang ihr als einziger Zweitvertretung der Einzug in das Viertelfinale. Dort ereilte sie gegen den Landesligisten SG Telgte, der sich später mit einem Sieg gegen Ostbevern den dritten Platz sichern sollte, das Aus. Den in der Kreisliga beheimateten heimischen Vertretern SG Milte/Sassenberg, TSV Ostenfelde und SC Füchtorf war keine Überraschung vergönnt. Sie schieden nach der Vorrunde aus.

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