Ostenfelde bittet um Spielabbruch
Bild: Brandt
Ostenfeldes Trainer Sevket Büyükbas und seine Schützlinge waren in Freckenhorst bis zum Spielabbruch beim Stand von 0:7 chancenlos.
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 Zu diesem Zeitpunkt war das Kräfteverhältnis nicht nur hinsichtlich des Ergebnisses längst nicht mehr ausgewogen. Ostenfelde hatte nämlich nur noch sechs Feldspieler plus Torwart auf dem Platz. Markus Quante sah wegen Handspiels bereits kurz vor der Pause die gelb-rote Karte. Nach knapp einer Stunde waren zudem die Wechselmöglichkeiten von TSV-Trainer Sevket Büyükbas aufgebraucht. Nach 65 Minuten humpelte dann Christoph Wellerdiek verletzt vom Feld. Später konnten auch Marcel Ratering und Christian Reploh nicht mehr weitermachen.

Ein Fußballspiel unter Wettbewerbsbedingungen fand da längst nicht mehr statt. Zu klar war nicht nur die numerische Überlegenheit der Freckenhorster. Zehn Minuten hielt die Ostenfelder Defensive stand, dann war es um sie geschehen. Alexander Zert traf zum 1:0 für den TUS (11.). Marius Gohl (37.), Zert (40.) und Marcel Stafflage (42.) erhöhten vor der Pause auf 4:0. Ein Debakel für den TSV Ostenfelde, der mit dieser Aufstellung und in dieser Verfassung in der Kreisliga A schlichtweg nicht konkurrenzfähig ist. Wären die Gastgeber beim Torabschluss konsequenter gewesen, sie hätten schon zur Pause beinahe zweistellig führen können.

Im zweiten Durchgang nutzte der TUS die durch Quantes gelb-rote Karte entstandene numerische Überlegenheit sogleich aus und legte nach. Jens-Uwe Niemeyer und zwei weitere Male Zert, der damit vier Tore in einem Spiel erzielte, schraubten das Ergebnis auf 7:0. Mit dem erbetenen Spielabbruch entging Ostenfelde zumindest einer zweistelligen Niederlage.

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