Plötzlich in der zweiten Bundesliga
Bild: Eibner
In der zweiten Liga am Ball: Maximilian Oesterhelweg hat den Sprung in den Profifußball geschafft.
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„Die Glocke“: Plötzlich spielen Sie nicht mehr für Eintracht Frankfurt 2 in der Regionalliga, sondern in Stadien wie der Münchner Allianz-Arena. Können Sie es schon fassen?

Oesterhelweg: Na ja, es ging schon alles sehr plötzlich. Ich war kurz vor Weihnachten zuhause in Gütersloh und in Gedanken eigentlich schon bei der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Regionalliga. Dann hat mein Berater angerufen und mir vom Interesse aus Aalen erzählt. Ein paar Tage später ging es dann schon ins Trainingslager in die Türkei.

„Die Glocke“: Wie groß ist so ein Schritt für einen Fußballer?

Oesterhelweg: Das Spiel auf diesem Niveau ist schneller und robuster. Ich denke, dass ich noch einiges lernen muss, speziell im Defensivverhalten. Darauf lege ich viel Wert im Training, aber das geht Schritt für Schritt. Letztlich ist Fußball ja auch eigentlich mein Hobby. Und jetzt bin ich erstmal nur froh, das zu meinem Beruf gemacht zu haben.

„Die Glocke“: Nach der Partie gegen Cottbus kamen bislang noch keine weiteren Einsätze dazu – woran liegt‘s?

Oesterhelweg: Gute Frage. Ich denke, das ist eine Sache des Lernprozesses. Wie gesagt, im Defensivverhalten muss ich noch Feinheiten verbessern. Daran muss ich arbeiten und dann komme ich auch zu meinen Einsätzen.

„Die Glocke“: Ist es wirklich so einfach, entspannt zu bleiben?

Oesterhelweg: Einerseits bin ich jetzt froh, hier beim VfR Aalen in der zweiten Liga zu sein und lernen zu können. Aber klar, andererseits bin ich eben auch Fußballer und will spielen, um der Mannschaft zu helfen. Ich muss im Training Gas geben, den Rest entscheidet der Trainer Stefan Ruthenbeck.

Wie Maximilian Oesterhelweg von seinen neuen Mannschaftskollegen beim VfR Aalen aufgenommen wurde und wie er die Chancen seines Ex-Vereins SC Wiedenbrück auf den Klassenerhalt in der Regionalliga einschätzt, lesen Sie am Samstag in der „Glocke“.

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