Pokal-Einnahmen fürs Vorhelmer Jubiläum
Jeder Dritte in Vorhelm gehört zu seiner Truppe: Peter Wiethaup ist der Vorsitzende der Westfalia Vorhelm.

  „Die Glocke“: Herr Wiethaup, haben Sie schon alle Eindrücke verarbeitet, die Sie beim Pokalspiel am letzten Donnerstag gegen Bielefeld gesammelt haben?

 Peter Wiethaup: Ja, es ist alles zu unserer größten Zufriedenheit abgelaufen. Es haben viele Leute engagiert geholfen und die Organisation war hervorragend. Ein guter Abend für den Verein.

 „Die Glocke“: Also hat es sich gelohnt, das Spiel in Vorhelm auszutragen und nicht auszuweichen?

 Wiethaup: Auf jeden Fall. Wir haben viel Lob bekommen, was uns gezeigt hat, dass die Entscheidung, auf unserem Platz zu spielen, vollkommen richtig war.

 „Die Glocke“: Hat die Westfalia auch finanziell davon profitiert?

 Wiethaup: Sicher. Wir haben an diesem Abend ein Vielfaches von dem eingenommen, was wir an einem normalen Kreisliga-Sonntag bekommen. Die genauen Zahlen will ich aber nicht verraten.

„Die Glocke“: Gibt es schon Pläne, wie das zusätzliche Geld investiert werden soll?

Wiethaup: Wir wollen in Zukunft an unserer Platzanlage arbeiten. Außerdem feiern wir in sechs Jahren unser 100-jähriges Vereinsbestehen. Dafür wollen wir noch etwas zur Seite legen, um den Mitgliedern dann richtig was bieten zu können.

 „Die Glocke“: Warum läuft es aktuell eigentlich so gut bei Westfalia Vorhelm? Was ist das Besondere an diesem Verein?

Wiethaup: Hier machen alle vernünftig ihre Arbeit. Jede Abteilung hat einen zuverlässigen Abteilungsleiter, der sein Handwerk versteht. Man muss dann geduldig bleiben. Lass die Leute machen, dann kommt der Erfolg schon. Wir geben diese Zeit eben allen.

„Die Glocke“: Gegen Bielefeld war es auf dem Sportplatz richtig voll. Welche Rolle nimmt der Verein im Dorf ein?

 Wiethaup: Westfalia ist der größte Verein im Dorf. Hier wohnen knapp 3500 Menschen und wir haben etwas mehr als 1000 Mitglieder. Man kann daher schätzen, dass fast jeder Dritte bei uns angemeldet ist. Ich würde also schon sagen, dass wir innerhalb des Dorfes eine relativ große Rolle einnehmen.

„Die Glocke“: Was sind die Ziele für die Zukunft? Wo wollen Sie den Verein in ein paar Jahren sehen?

 Wiethaup: Die Zahl von 1000 Mitgliedern wollen wir auf keinen Fall mehr unterschreiten. Außerdem wollen wir weiterhin ein Verein für Jedermann sein und unsere Bandbreite an Sportangeboten behalten. Eine Konzentration auf nur eine Sportart wird es nicht geben, genauso wenig, wie das Bezahlen von irgendwelchen Spielern. Der Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga wäre zwar schön, ist aber kein Muss.

SOCIAL BOOKMARKS