Premiere mit Licht und Schatten
Bild: Wegener
RW-Torwarttrainer Klaus Kühn der neue Chef Michael Schrank (v. l.) sahen einen Test, der viel Verbesserungsbedarf offenbarte.
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 „Für ein erstes Testspiel war das im Großen und Ganzen aber ordentlich“, fällte Schrank noch ein gnädiges Urteil über seine Mannschaft, die bereits in der dritten Minute durch Emre Karaca den einzigen Treffer der Partie erzielte. Doch es hätten noch deutlich mehr werden können – auf beiden Seiten. Resses Mohamed Bouachria vergab gleich zwei riesige Ausgleichsgelegenheiten (6./25.), für Ahlen scheiterte Bilal Abdallah ebenfalls doppelt im Eins-gegen-Eins mit dem Gästekeeper (21./44.).

„Es war gut, dass wir uns so viele Chancen erspielt haben“, betonte Trainer Schrank: „Doch durch unnötige Ballverluste im Mittelfeld haben wir auch Resse zu oft eingeladen.“

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Jetzt hatte RWA die Gäste weitestgehend im Griff, nach vorne fiel den Rot-Weißen allerdings nicht viel ein. Statt des eigentlich überfälligen 2:0 kam daher also Resse zur besten Chance des zweiten Durchgangs per Konter nach einer Ahlener Ecke. Burak Cesur verstolperte den Ball jedoch im Zweikampf mit RWA-Tormann Azmir Alisic (61.).

Für Neu-Trainer Schrank war das alles aber nebensächlich: „Die Hauptsache war, dass sich die Jungs läuferisch voll reinhängen. Und das haben sie getan.“ Doch mit Rennen allein hat noch keiner Tore geschossen, und an denen haperte es bei RWA – nicht nur gegen Resse, auch schon in der Hinrunde.

„Das sah schon wieder aus, wie in der Meisterschaft“, motzte ein RW-Fan beim Verlassen des Wersestadions. Aber auch Michael Schrank kann eben nicht hexen, und deshalb sollte man ihn erst ’mal arbeiten lassen. Vielleicht hilft’s ja.

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