Preuß bringt die Elite zum Geburtstag
Aufschlag für den Sport: (v. l.) DJK-Abteilungsleiter Stephan Baukmann, Düsseldorfs Manager Andreas Preuß und der Vorsitzende Martin Metzner kündigen ein Top-Ereignis an.

„Hier hab’ ich den Großteil meiner Jugend verbracht. Da bin ich glücklich.“ Der Manager des Tischtennis-Rekordmeisters Borussia Düsseldorf ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Und genießt es wohlig. Denn er kommt nicht mit leeren Händen.

Seinem Stammverein DJK Vorwärts Ahlen, da, wo die große Karriere an der grünen Platte begann, hat er zum 100. Geburtstag ein Bundesliga-Topspiel beschert. Seine Düsseldorfer treten am 8. Dezember um Bundesliga-Punkte in der Friedrich-Ebert-Halle gegen den deutschen Vizemeister FC Saarbrücken an – gleichzeitig ein Duell der Spitzenspieler Timo Boll gegen Patrick Franziska. Zum Vergleich: als wenn Bayern gegen Dortmund im Wersestadion um die Meisterschaft spielten. Nur ohne Schläger. Besser geht es nicht.

Der Chef des Geburtstagskindes sieht’s ähnlich: „Wir haben uns bewusst gegen ein Fußball-Traditionsspiel entschieden“, verrät der Vorsitzende Martin Metzner. „Das macht jeder und ist ja langweilig.“ Stattdessen funktioniert die DJK Vorwärts, die hier eine reichhaltige Tischtennis-Kultur kultiviert, die Ebert-Halle mit 1000 Fans (gerne mehr) zu einem Tischtennis-Tempel um.

„Saarbrücken hat sich noch verstärkt, das wird ein Leckerbissen“, reibt sich Abteilungsleiter Stephan Baukmann die Hände und kündigt den Karten-Vorverkauf zum 7. September an.

Gestern Abend kamen die drei frisch von der Hallenbesichtigung. Der Bodenbelag muss ebenso stimmen, wie der VIP-Raum, die Beschallung, die Verpflegung, die Unterbringung der Mannschaften und, und, und ... Aber alles gut. Preuß kennt sich mit Ausrichter Ahlen aus. Mit den Weltmeistern Roßkopf und Fetzner waren er ebenso schon da, wie mit dem – nach ihm – anderen Tischtennis-Promi von der Werse, Christian Süß.

 „Jetzt machen wir noch was mit den Kindern“, will Preuß auch mit seiner „Sing-Pong“-Aktion in Ahlen Werbung machen. Aber später. Jetzt, wo alles läuft, darf man gerne noch am DJK-Platz sitzen, die Sonne genießen und sich erinnern.

So an Mr. Tischtennis der DJK, mit dem er das Mathe-Studium in Münster begonnen hatte. „Ohne ‚Hatu‘ hätt ich die ersten zwei Wochen nicht überstanden“, denkt Preuß an Hartmut Heitkötter, der immer noch bei der DJK zockt. So ist das: Zum Geburtstag – nur das Beste!

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