Punktgewinn für RW wäre „eine Sensation“
Bild: Wegener
Nico Hecker (vorne) und RW Ahlen sind im Spiel beim KFC Uerdingen klare Außenseiter.
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„Ein Punkt wäre schon sensationell“, sagt RW Ahlens Trainer vor dem Gang in die Höhle des Löwen. Der ehemalige Bundesligist aus der Grotenburg zählt zum Besten, was die NRW-Liga zu bieten hat. Nach einem 4:0-Sieg in Herne, einem 2:1-Heimerfolg gegen Erndtebrück und einem 0:0 in Velbert rangiert die Elf von Trainer Ralf Keesen auf Platz sieben. Erklärtes Saisonziel der Kicker vom Niederrhein ist der Aufstieg.

Obwohl sie heute womöglich auf ihren 29-Tore-Mann der Vorsaison, Jochen Höfler (Muskelfaserriss), verzichten müssen, sind die Uerdinger im Duell mit Ahlen scheinbar übermächtig. Während die Gäste aus dem Wersestadion noch in der Findungsphase sind, bieten die Platzherren bereits eine eingespielte Formation mit viel Offensivpotenzial auf.

„Kämpfen, kämpfen, kämpfen“, lautet die Ansage von Thomas Berndsen angesichts des bärenstarken Kontrahenten, der im Vorjahr mit der Verpflichtung des einstigen Bundesliga-Torschützenkönigs Ailton Schlagzeilen gemacht hatte. Der Rummel um den mittlerweile wieder abgewanderten „Kugelblitz“ hat sich längst gelegt.

Stattdessen setzt man nun in Uerdingen wieder auf solide Arbeit. Das wird auch Ahlen zu spüren bekommen. Zu allem Überfluss reisen die Rot-Weißen ohne die verletzten Fabian Nienhaus und Pierre Szymaniak an. Die Blessur von Szymaniak ist nach neuester Diagnose „nur“ eine Kapselverletzung. „Er ist also schneller wieder fit als nach einem Bänderriss oder Ähnlichem“, erklärte Berndsen erleichtert.

Entwarnung gibt es auch in Sachen Bernhard Venker und Marcos Brandao Bello. Beide können in Uerdingen auflaufen. Dennoch weckt Thomas Berndsen keine allzu großen Erwartungen. „Ich sage es noch einmal. Selbst wenn wir die ersten sieben oder acht Spiele verlieren, wäre das völlig normal.“

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