RSV Gütersloh gibt bei Titelkämpfen den Ton an
Bild: Nieländer
RSV-Fahrer unter sich: Roman Nowak (2. Platz), Andreas Jung (1.) und Christian Hirsch (3., v. l.) kletterten gemeinsam aufs Siegerpodest bei der Westfalenmeisterschaft.
Bild: Nieländer

Die gleichzeitig ausgefahrene Bezirksmeistermeisterschaft dominierten die Gastgeber mit fünf Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen.

Das Seniorenrennen der Altersklassen 2, 3 und 4 dominierten die Gastgeber. Allerdings registrierten sie zu spät, dass mit Ex-Profi Uwe Nepp ein Senioren-3-Fahrer in der fünfköpfigen Spitzengruppe mitkurbelte. So mussten sich die RSVer Timo Pahnhenrich (2.) und Bernd Brune (3.) mit den Plätzen begnügen.

Das Finale der Senioren 2 (40 - 49) lief nach dem Geschmack des RSV. Stefan Wittwer zog den Spurt für seine Vereinskollegen an und mit Titelverteidiger Andreas Jung (1.), Roman Nowak (2.) und Christian Hirsch (3.) feierten die Gütersloher einen Dreifach-Erfolg. In dem mit zwei Profis besetzten Elite-Rennen zeigte Jörn Breckwoldt (5., RSV Gütersloh) in einer sechsköpfigen Spitzengruppe ein ganz starkes Rennen.

„Auf den letzten 1000 m hatte ich Krämpfe in den Oberschenkeln, sonst wäre mehr drin gewesen“, erklärte der 29-Jährige enttäuscht. Weil mit Moritz Kaase (8.) und Yannick Winkelmann weitere RSVer in der Verfolgergruppe fuhren und Florian Schweter als Neunter den Spurt des Hauptfeldes gewann, war RSV-Sportwart Hans-Jörg Eggert zufrieden.

Einen schweren Stand hatte Lydia Wegemund (2., RSV Gütersloh) im Frauenrennen. Gegen die mehrfache deutsche, Welt- und Europameisterin Mieke Kröger blieb die Konkurrenz chancenlos.

Nicht ganz so erfolgreich verlief der lang gezogene Schlussspurt von der Spitze für Johannes Hodapp. Der Nationalkader-Athlet musste sich nach einem flotten Rennen seinem Bundesliga-Kollegen aus dem NRW-Team, Simon Schmitt (RSC Schwerte 77) um wenige Zentimeter geschlagen geben. Dritter wurde der deutsche Bahnmeister Jon Knolle (RSV Unna) und als Fünfter zeigte Philipp Globisch (RSV Gütersloh) eine starke Leistung.

„Es ist besser gelaufen als ich erwatet hatte“, zog Eggert ein zufriedenes Fazit. Weil zudem die Organisation reibungslos verlief, wollte der Geschäftsführer des RSV Gütersloh nicht ausschließen, auf dem 1,3 km langen Rundkurs noch öfter Radrennen auszurichten.

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