RW Ahlen: Wer bleibt? Wer kommt?
Bild: Stiemke
Torwart Alexander Hahnemann nimmt die Glückwünsche der Fans entgegen.
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 „Aber das liegt an den Jungs, die haben nämlich ein gewisses Potenzial.“ Stolz ist der neue Chef vor allem auf seine erstarkte Defensive. „Erndtebrück war regelrecht wütend, dass sie bei uns nicht durchkamen“, freut sich Krug über bereits 245 Minuten ohne Gegentor und die Lufthoheit in der rotweißen Abwehrreihe, so dass er dieses Zwischenhoch gerne mit seinem weniger glücklichen Vorgänger teilt: „Das zeigt, dass Thomas Berndsen die Mannschaft gar nicht so schlecht zusammengestellt hat.“

Inwieweit nun Joachim Krug genau dieses Team bis zum erneuten Dienstbeginn 9. Januar (Termine siehe unten) aber wieder auseinander bröselt, steht noch lange nicht fest. Zuerst einmal ist der Trainer selbst überrascht, dass einige in seinem Team doch ganz ordentlich Fußball spielen können. Dann ist zudem noch lange nicht raus, wer bis zum Fristende am 31. Januar sowieso gehen will, darf oder kann und wem von Krug der Abschied nahegelegt werden wird. Sicher ist bereits nur eines: die Spieler, die auf einen Platz im Team warten.

 „Die Leute, die für kleines Geld bei uns spielen wollen, stehen fest“, sagt der Übungsleiter. Also knapp ein halbes Dutzend Akteure, die Krugs Ruf gefolgt sind und nun auf Abruf bereitstehen, die Lücken zu füllen. Falls sie denn überhaupt entstehen. „Ich warte einfach mal ab, was sich entwickelt“, sagt Krug.

Der sich aber scheinbar über die aktuelle Situation auch nicht beklagen kann: „Das Selbstvertrauen wächst stündlich“, will der Coach eine ausgesprochen schnelle Taktung festgestellt haben. Kaum auszuhalten bei der Geschwindigkeit.

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