RW Ahlen arbeitet an Zuschauer-Konzept
Foto: Wegener
Zweikämpfe vor Zuschauern? Wenn es nach RW Ahlen geht, soll das bereits zum Saisonstart möglich sein.
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Von 2002 bis 2007 spielte der frühere Abwehrmann Mehnert im Stadion am Zoo. „Darauf freue ich mich natürlich. So wie Ahlen auch ist Wuppertal ein Traditionsverein mit einem tollen Stadion“, sagte der RWA-Trainer über den Auftakt. Am zweiten Spieltag empfängt Rot-Weiß mit Alemannia Aachen gleich den nächsten Hochkaräter, eine Woche darauf geht es zu den Amateuren des 1. FC Köln. Allzu großen Respekt vor dem Startprogramm hat Mehnert nicht: „Nach der langen Pause müssen sich alle Teams erst einmal finden und neu aufstellen. Es ist viel zu früh, um einschätzen zu können, wer wie stark ist.“

Am 7. November gegen Münster

Das in Ahlen mit Spannung erwartete Nachbarschaftsduell gegen Preußen Münster steigt am 7. November – und zwar zunächst auswärts. Auch RW Essen und RW Oberhausen empfängt Rot-Weiß erst in der Rückrunde. Was für den Verein von Vorteil sein könnte, wenn sich die Lage in Bezug auf die Coronapandemie bis dahin entspannt hat und wieder mehr Zuschauer ins Stadion dürfen.

„Ein Knackpunkt“

Hinter den Kulissen arbeitet Rot-Weiß aber bereits jetzt an einem Konzept, wie bereits zum Saisonstart möglichst viele Fans ins Wersestadion könnten. Dieses sieht vor, dass auf Haupt- und Südtribüne jeweils 300 Zuschauer Platz nehmen könnten. Es gibt sogar Überlegungen, wie die Stehplätze – und zwar auch im Gästebereich – genutzt werden könnten.

Was das angeht, ist Ahlens Geschäftsführer Gero Stroemer jedoch eher skeptisch: „Wir können machen, was wir wollen, letztlich geht es nur mit der Einsicht und Vernunft der Besucher.“ Die Vorstellung, dass sich Gästefans nicht an den Mindestabstand halten, könnte diesbezüglich „ein Knackpunkt werden“, wie Stroemer zugibt.

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