RW Ahlen eiskalt gegen Ennepetal?
Flankengott in Reserve: Arda Nebi kehrt gegen Ennepetal in der Jokerrolle auf die Bank RW Ahlens zurück.

Die Null darf also ruhig stehen, wenn es gegen den Liganeunten TuS Ennepetal geht – sowohl auf dem Thermometer als auch in der Abwehr. Beim 3:1 im Pokalspiel, inzwischen schon der sechste Heimsieg für die Ahlener, hatte Roland Beckum nämlich für Antwerpens Geschmack immer noch ein paar zu viele Chancen.

 Ein Grund mehr also, Timo Achenbach als „Sechser“ in die Anfangsformation zurückzuholen, die Paarung Castilla-Khmiri vor der Abwehr ist nicht zuletzt auch daran gescheitert, dass Castilla mit Oberschenkelproblemen nicht an alte Stärke anschließen konnte. Was vielleicht jetzt auch für Vadim Baumbach gilt, der die ganze Woche wegen einer Wadenzerrung nicht trainieren konnte und dessen Einsatz erst Samstag entschieden wird.

 „Ich hoffe, er kann auflaufen, der kann sich gut in so Spiel hineinkämpfen“, mag der Übungsleiter nur ungern auf den rechten Offensiven verzichten. Aber eine gute Erkenntnis – neben dem etwas mühevollen Sieg natürlich – bleibt dem Trainer: „Es war ein durchschnittliches Duell, aber es war wichtig, dass wir so eine Partie gewinnen“, glaubt Antwerpen, dass seine inzwischen gereiften Jungs dieses Kunststück zu Saisonbeginn noch in den Sand gesetzt hätten.

Es wäre schon wichtig, dass diese Erfahrung auch am Sonntag im Heimspiel greift, denn der Gast liegt nur einen Punkt hinter den Rotweißen. „Die wollen wir nicht vorbeiziehen lassen“, verlangt Antwerpen Abstand zu Ennepetal und damit Anschluss zur Oberliga-Elite. Ganz unverfroren. Was kein Wunder ist, denn der Trainer ist einer der wenigen, dem Laufen gegen Kälte nicht hilft. Der kann sich nur warm anziehen.

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