RW Ahlen erstmals auswärts in NRW-Liga
Geklärt: Oliver Glöden räumt auf der obersten Etage ab. In Velbert wartet ein unbequemer Gastgeber auf RW Ahlen. Ein Punkt wäre für den Anfang ganz ordentlich.

 Der favorisierte Gastgeber um Trainer Frank Schulz sieht sich – wie Siegen – ebenfalls berufen, oben mitzuspielen. Und soll, wenn es nach Björn Lerbs geht – ebenso wie Siegen einen Dämpfer erhalten. „Die können nach vorne einiges“, traut RW Ahlens Co-Trainer dem Gegner offensiv viel zu. „Aber wenn wir mit derselben Kampfstärke wie am Sonntag auftreten, brauchen wir uns nicht verstecken.“

Velbert ist zwar mit dem 2:0 beim Aufsteiger TuS Erndtebrück nett gestartet, Rückschlüsse auf die wirkliche Stärke lässt das noch nicht zu. Besser beurteilen kann Lerbs die eigene Befindlichkeit. „Wir tragen den Kopf wieder oben. Der Punkt gegen Siegen hat uns gut getan“, ist sich der Berndsen-Assistent sicher, dass seine Ahlener nicht brav Blumen mitbringen werden. Sondern stattdessen einen Stürmer mehr.

Chamdin Said ist wieder fit und kann vorn eingreifen, obwohl Brandao Bello nach seiner guten Leistung gegen die Sportfreunde wohl vorerst einen Stammplatz sicher hat. „Obwohl noch nicht ganz fit, hat er tolle Bälle vorne gespielt“, lobt Larbs. Auch die C-Lizenz-Kandidaten Glöden, Thamm und Cabuk, die in Kaiserau bei René Hecker büffeln und üben, haben am Abschlusstraining gestern teilgenommen und sind bereit, auch auswärts den ersten rotweißen Strauß putziger Velberter Sonnenblumen auszufechten.

SOCIAL BOOKMARKS