RW Ahlen nur Zweiter im Westfalenpokal
Nichts zu holen im Westfalenpokal: RW Ahlen unterlag Wiedenbrück mit 1:3.

 „Es entwickelt sich“, beweist Ahlens Übungsleiter Thomas Berndsen angesichts der 1:3-Niederlage nach dem ersten wichtigen Auftritt die Geduld des Jägers. Gegen den Regionalligisten hielt Ahlen besser mit, als es das Ergebnis aussagt. Das Chancenplus und die Dominanz verbuchten zwar die Wiedenbrücker, aber knapp eine Stunde spielten die Gäste auf Augenhöhe. Nach 25 Minuten flatterte Bernhard Venker mit einer Freistoßflanke sogar den Ball zum 1:0 ins Tor. „Haben wir am Freitag lange geübt“, sah es Berndsen mit Genuss.

Weniger glücklich war er, als der SCW-Tormann Lange einen Volleyschuss von Szymaniak noch glänzend aus dem Winkel fischte und fast im Anschluss durch einen Krause-Schuss in den rechten Winkel der Ausgleich fiel (29.). Das 2:1 (37.) markierte Robert Mainka, der sich später im Duell mit Dutschke und Torwart Hahnemann schwer an der Schulter verletzte. Auf die Krankenstation folgte ihm zudem Carsten Strickmann mit einem Jochbeinbruch. Ein teuer bezahlter Pokalerfolg für den SC, der nach der Pause die Kontrolle übernahm.

Die Hauptsorgen der Ahlener liegen im Angriff, der zu viele Chancen brauchte, um kein weiteres Tor mehr zu machen. Die größte für Chamdin, der ein schönes Solo vergaß abzuschließen (47.). „In der Abwehr aber passen die Absprachen schon“, urteilte Berndsen, für den das überfällige 3:1 durch Aosman in der Nachspielzeit kaum noch ins Gewicht fiel. Schlimmer waren die Verletzungen von Thiele und Ramsey mit Verdacht auf Bänderriss und Zerrung.

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