RW Ahlen reagiert auf Personalmisere
Bild: Wegener
Immerhin: Roman Zengin soll bei RW Ahlen zeitnah wieder ins Training einsteigen.
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Sein Team hatte das umkämpfte Duell beim bissigen Kreisligisten erst nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 6:5 für sich entschieden. Das Ärgerliche aus rot-weißer Sicht: Jene fünf Akteure konnten auch bis Mittwoch noch nicht wieder trainieren.  Sprich: Die Zeit bis zum Heimspiel am Sonntag gegen den Holzwickeder SC wird reichlich knapp.

A-Junioren winkt Beförderung

„Ich bin noch relativ entspannt, bis dahin kann noch viel passieren“, betont Britscho zwar. Doch die Tatsache, dass RWA gerade dabei ist, für den Fall der Fälle für mehrere Spieler des Altjahrgangs aus der U 19 die Spielberechtigungen zu beantragen, spricht für sich. „Das passiert aber alles im ständigen Austausch mit A-Jugend-Trainer Orhan Özkara. Wir wollen in seinem Team ja auch nicht alles durcheinanderbringen“, so Britscho.

„Tag für Tag abwarten“

Da Lukas Berger, Marvin Schurig, Enes Güney, Roman Zengin und Luca Steinfeldt aber nach wie vor ihre Blessuren aus dem Pokalspiel in Wadersloh auskurieren, ist des Trainers Not schon relativ groß. Immerhin, bei Zengin deutete sich Stand gestern Mittag eine zeitnahe Rückkehr ins Training an. Bei dem Rest ist Geduld angesagt: „Wir müssen Tag für Tag abwarten“, betont Christian Britscho.

Ahlen muss auf Zähne beißen

Einer, der bereits mit den Hufen scharrt, darf hingegen noch nicht helfen: Neuzugang Rion Latifaj ist erst ab dem 1. Januar spielberechtigt. Und so muss Ahlen in den verbleibenden drei Partien bis zur Winterpause auf die Zähne beißen. Wobei der Trainer weit von Jammern entfernt ist, Britscho reagiert eher trotzig auf die Personalmisere: „Wir werden in allen Spielen eine schlagkräftige Truppe stellen, ganz sicher.“

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