RW Ahlen schießt Böcke statt Tore
Fatmir Ferati (l.) gab die Vorlage zu Dahlhoffs 1:0 und wird immer mehr zu Ahlens bestem Vorarbeiter.

 Dabei noch den Torschützen zum frühen 1:0, Maxi Dahlhoff, nach einer Notbremse in er letzten Minute per Roter Karte verloren („Unberechtigt. Er hat nur den Ball geblockt“, nölte Trainer Antwerpen) und gedemütigt vom ehemaligen Ahlener Stürmer Marcel Ramsey: der US-Amerikaner traf zum 2:1 (48.) und zum 3:1 (55.), bei dem sich vor allem Hinkerohe den Unmut von Marco Antwerpen zuzog.

Der Torwart hatte den Moment des Herauslaufens verpasst, war locker umspielt worden und wurde danach durch einen Wechsel zu Keeper Burak Karali abgestraft (61.). „Dieses 1:3 war die Krönung. Keine Konzentration, keine Ausstrahlung“, kritisierte der Übungsleiter seinen Schlussmann. „Er macht ja keine großen Fehler, aber viele kleine.“ Was aber einmal mehr auch auf die ganze Hintermannschaft zutraf, die sich ein ums andere Mal verladen ließ.

 Statt Tore – Richter vergab die Großchance zum 2:0 nach Birdir-Pass (21.) – schossen die fahrigen Gäste lieber einmal mehr dicke Böcke. Denn Sprockhövel traf bei seinem ersten Sieg in der Rückrunde zudem noch durch Yesilova, der in der 23. Minute ausglich, und Meister, der den, von Dahlhoff verschuldeten Strafstoß zum 4:1 versenkte (90.). Allesamt schwere Abwehrfehler, die das ehrgeizige Sprockhövel härter abstrafte als Wattenscheid.

 „Wir stehen nicht gegen den Mann und entwickeln keinen Druck“, geißelt Antwerpen seine Defensive, deren Fehler diesesmal eben nicht vom Sturm aufgefangen werden konnten. Nach der Pause hatte Ahlen gerade einmal eine Möglichkeit, als Khmiri einen Ball in die Arme des Torwarts köpfte (57.). Frohe Ostern geht anders.

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