RW Ahlen will doch einfach nur spielen
Bild: Wegener
Brust raus: Sollte die Partie am Sonntag stattfinden, will Rot-Weiß Ahlen mit Luca Steinfeldt (rechts) mit Selbstbewusstsein zur Sache gehen.
Bild: Wegener

Auch auf die Gefahr hin, dass die dritte Begegnung in Folge kurzfristig noch abgesagt wird („Die Glocke“ berichtete). Keine leichte Situation für Britscho und sein Team. „Wenn man immer wieder die Spannung hochfährt und diese dann nicht in einem Meisterschaftsspiel entladen kann, wird es schwierig, das Level zu halten“, erklärt der Ahlener Trainer, warum ihn die Ausfälle so nerven. Testspiele wie am Mittwoch gegen den Westfalenligisten Fichte Bielefeld (1:1) sind zwar schön und gut, aber eben kein Ersatz für ernsthafte Duelle unter Oberligisten.

Respekt vor Neuling Münster

Stand Freitagnachmittag war eine Absage des kleinen Münsterland-Derbys bei den Jungpreußen noch nicht absehbar, wenngleich Christian Britscho ohnehin davon ausging, dass der entscheidende Anruf am Samstag kommt. Wenn denn am Sonntag tatsächlich gespielt wird, trifft RW Ahlen auf einen spielstarken Gegner, der als Liganeuling bis dato eine sehr solide und sorgenfreie Runde aufweist.

Platz zwölf mit 25 Punkten, das kann sich als Aufsteiger sehen lassen. Zuletzt reichte es für Münster immerhin zu einem 1:1 gegen Schermbeck. Entsprechend groß ist der Respekt von RWA-Trainer Britscho: „Eine sehr spielstarke Mannschaft. Man erkennt, dass die Spieler sehr gut ausgebildet sind. Gerade in den Heimspielen sind sie sehr erfolgreich.“ Bedeutet jedoch nicht, dass Ahlen voller Furcht die kurze Anfahrt antreten würde.

Weitere Hintergründe zu RW Ahlen lesen Sie am Samstag, 22. Februar, in der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS