RW Ahlen zuversichtlich  gegen Rhynern
Alexander Thamm und Genossen brauchen ein Erfolgserlebnis im Heimspiel.

Wenn der am Freitag Abend (19.30 Uhr) an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehrt, will ihm sein früherer Club einen warmen Empfang bereiten, der gerne auch richtig heiß werden darf. Denn die Zuversicht wächst im Lager der Rotweißen, die hart daran gearbeitet haben, ihre Chancenauswertung zu verbessern.

„Mittlerweile treffen die auch im Training“, hat Trainer Thomas Berndsen beobachtet, dass Said und Ramsey sicherer geworden sind. Dazu trug auch das 5:1 im Kreispokal gegen Enniger bei – „auch, wenn es nur ein Kreisligist war“, so Berndsen. Alles hilft, wenn nur irgendwie der Ball im Netz zappelt und ein Erfolgserlebnis herausspringt. Kein Wunder, dass Berndsen auf optimistische 4-4-2 umstellt und seine beiden Stürmer als zwei echte Spitzen angreifen lässt.

Die treffen dann immerhin auf eine Rhynerner Hintermannschaft, die aktuell wegen Verletzungen und einer Roten Karte beinahe eine komplette Abwehrkette ersetzen muss. Auch Björn Lerbs setzt auf diese Chance: „Früh stören und gegen einen ungeordneten Rückzug zu Chancen kommen“, wünscht sich der Co-Trainer fürs Heimspiel. Selbst muss Ahlen nur auf Nilius (Kreuzbandriss) und seit gestern auf Venker verzichten, der nach einem zweiten Schlag aufs Knie einen dicken Bluterguss mit sich schleppt. Und im Tor setzt Berndsen wieder auf Hahnemann.

 „Eine Nummer eins zu nominieren, ist derzeit nicht fair, weil Alexander und Tapu auf Augenhöhe spielen“, sagt der Übungsleiter und will sich lieber „punktuell festlegen“. Jetzt muss nur noch eines kommen: „Über den inneren Schweinehund ins Spiel finden“, so Berndsen. Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.

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