RW Ahlens Personaldecke noch zu kurz?
Es kann nicht nur einen geben: Luca Steinfeldt (l.) spielte leicht angeschlagen, Onucka ist erst mal weg. Ein weiterer zentraler Stürmer mehr darf es deshalb gerne sein.

Und damit den Jungs von der Werse nicht frühzeitig die Puste ausgeht, stricken die Verantwortlichen bereits weiter an der Personaldecke, die ganz vorne und ganz hinten immer noch nicht flächendeckend wärmt. Der dritte Torwart ist immer noch nicht gefunden. 

Ob Jan de Boer sich nun für RW Ahlen entscheidet oder doch für den FC Groningen sollte sich immerhin in den nächsten Tagen entscheiden. Immerhin: Groningen spielt in der höchsten niederländischen Spielklasse, der Eredivisie, müsste aber dann aber auch 10 bis 15 000 Euro Ausbildungsentschädigung berappen, und das nur für einen 19-Jährigen, der dort dritte Wahl wäre.

Trotz eines wiedererstarkten Bernd Schipmann und einem René Grabowski, der inzwischen bedenkenlos eingesetzt werden kann, gäbe es in Ahlen immerhin die Option, eine Nummer eins zu werden.

Der vereinslose türkische Keeper Tolunay Isik muss nach seinem Probetraining wieder heimfahren, Sascha Kirschstein ist – trotz aller sympathischen Gerüchte – wohl keine Option mehr. Schon letzte Saison hatte man sich vergeblich bemüht, den Routinier zurückzuholen.

Gleichzeitig öffnet sich nun auch eine Lücke im Sturmzentrum. Luca Steinfeldt, der gegen Rheine schon mit Fußprellung spielen musste, scheint der letzte Offensive in der Spitze zu sein, da Marco Onucka, der sowieso noch nicht ganz fit ist, nun auch noch heiratet und erst einmal gemütlich seine Flitterwochen genießen wird. Womit er übrigens nicht überall auf Verständnis stößt.

Wenn er wiederkommt, könnte die Konkurrenz schon warten. RW Ahlen hält bis zum Ende des Transferfensters am 2. September noch Ausschau nach einem zentralen Stürmer neben Steinfeldt. Die Saison endet nämlich nicht nach dem ersten Spieltag.

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