RWA geht gegen Verl die Puste aus
Unterlegen: Aygün Yidlirim (v.), hier im Bild gegen Lippstadt, unterlag mit RW Ahlen 1:2 gegen Verl

„Es ist einfach anstrengend. Für die Spieler und auch für mich“, erklärte Ahlens Übungsleiter Antwerpen, dass all die englischen Wochen nun doch ihre Spuren hinterlassen. Das zeigte auch die Niederlage gegen den SC Verl.

„Die waren einfach frischer, williger“, betonte Antwerpen. Auch die frühe Führung durch Rico Weiler (9.) half den Rotweißen nicht. „Es war früh absehbar, dass wir nicht so ins Spiel kommen“, sah Antwerpen, wie seine Schützlinge ackerten, in den Schlüsselszenen aber immer einen Schritt zu spät kamen oder nicht konsequent klärten.

„Das ist einfach unglücklich“

Beim Ausgleich (60.) durch Hamadi Al Ghaddioui klärte Ahlens Verteidiger Weiler erst stark gegen Nico Hecker. „Aber beim Nachschuss weiß ich auch nicht, wie der überhaupt reingehen kann“, so Weiler über Al Ghaddiouis‘ Treffer aus spitzem Winkel.

Und es kam noch dicker für RWA: In der 69. Minute legt Julian Wolff die Pille vor die Füße von Verls Robert Mainka, dessen Schuss Marco Fiore unglücklich und unhaltbar ins eigene Tor abfälscht. „Das ist einfach unglücklich“, haderte Weiler.

Und Marco Antwerpen? Der stellte sich vor sein Team, wollte von Kritik gar nichts wissen. „Wir spielen eine super Serie und haben noch immer ein gutes Polster. “Sah auch sein Gegenüber Andreas Golombek so, der sagte: „Ahlen und Verl haben beide eine gute Ausgangslage. Ich bin mir sicher, beide halten die Klasse.“

Mehr zum Spiel lesen Sie in der „Glocke“ am Montag.

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