RWA hat das Selbstvertrauen des Siegers 
Felix Backszat (r.) ist in der 84. Minute zur Stelle und rettet RW Ahlen den 3:2-Sieg in Hüls.

Einen der letzten Konter, einmal mehr über Nebi und Richter eingeleitet, schiebt der starke Backszat zum 3:2-Endstand über den Kreidestrich (84.). Und das nach einem kurzweiligen Duell, in dem auch der VfB Hüls gute Chancen hatte, zu gewinnen. Aber vielleicht nicht den felsenfesten Glauben.

„Die Jungs haben nie gezweifelt, dass sie das Ding noch umdrehen“, das hat Trainer Carlos Castilla hingegen bei seiner Crew gespürt. Eine Macht, die auch durch zwei Ausgleichstore nicht zu erschüttern ist. Arda Nebi hatte Ahlen zwar schon in den ersten Sekunden nach Vorarbeit von Venker und Richter in Front geschossen.

Die Antwort waren wütende Attacken der Gastgeber, einmal klärt Dahlhoff auf der Linie, zweimal rettet Kalintas, der erneut als Nummer eins im Tor spielte. Aber nach einer halben Stunde war Kalintas machtlos, als Hüls’ Vasic eine zu kurze Kopfballabwehr von Achenbach direkt zum 1:1 nutzte.

„Wir haben es uns später selbst schwer gemacht“, so Bernhard Venker, der zwei Tage nach seinem 27. Geburtstag auf der „Zehn“ eine untadelige Leistung hinlegte. Tatsächlich ging der offene Schlagabtausch weiter: Nach einem Foul an Backszat verwandelt Khmiri – diesmal sicher – den Strafstoß (36.), doch sofort nach Wiederanpfiff gleicht Cakiroglu ebenfalls per Elfmeter für Hüls aus. Baumbach konnte die Finger einfach nicht vom Trikot des Gegners lassen (48.).

 Nur schockt das RW Ahlen nicht. Im Gegenteil: In der Endphase legen die Gäste noch eine Schüppe drauf, zweimal verpasst Hop das 3:2, ehe Backszat zur Stelle ist. „Tja, das Tor fällt zum richtigen Zeitpunkt“, hat Castilla gut Lachen. Der Stolz und die Sicherheit des Siegers eben.

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