RWA in Neubeckum knapp am Blamage vorbei
Kein Ruhmesblatt für RW: Neubeckums Stefan Wiemann (h.) treibt neben Bernhard Venker den Ball nach vorn.

Mit dem Anpfiff übernahm die Mannschaft von Trainer Martin Hanskötter die Initiative. Gleich nach dem Anstoß stürmten die Spieler in Richtung Ahlener Tor und holten bereits nach ein paar Sekunden den ersten Eckball heraus. Und in diesem Stil spielten die Gastgeber auch weiter.

Während RW Ahlen versuchte, Ruhe und Ordnung ins Spiel zu bringen, schaltete die Hanskötter-Elf nach Ballgewinnen blitzschnell um, und so fiel das 1:0 in der zwölften Minute nicht überraschend. Patrick Zwoll bekam den Ball halbhoch an der Strafraumgrenze und ließ mit einem Drehschuss Hahnemann im Gästekasten keine Chance. Die Mannschaft von Thomas Berndsen war sichtlich beeindruckt und kam überhaupt nicht in die Partie. Ahlener Torchancen waren Fehlanzeige, da das Spiel viel zu statisch und passiv war.

 Der Ausgleichstreffer fiel daher aus heiterem Himmel. Steven Behrens schoss aus halblinker Position einfach mal drauf und Tim Janotta stand im Weg. Der Schiedsrichter pfiff sofort Elfmeter, er hatte ein Handspiel des Abwehrspielers gesehen. RWA-Keeper Alexander Hahnemann eilte nach vorn und verwandelte den Strafstoß zum 1:1-Ausgleich, der den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte.

Und drei Minuten nach der Pause war es Chamdin Said, der den Ball aus kurzer Distanz zum 2:1 einschoss. Thomas Berndsen war am Ende nur froh, weitergekommen zu sein, während sich sein Gegenüber Martin Hanskötter enttäuscht zeigte: „Wir haben zwei Fehler gemacht und die wurden bitter bestraft.“

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