RWA mit vier Attributen zum Sieg
„Die treffen schon“! Trainer Antwerpen traut seinem stürmenden Personal – hier Marcus Meinigmann (l.).

   „Ich bin ganz optimistisch“, lehnt sich der Trainer RW Ahlens weit aus dem Kabinenfenster und verspricht den ersten Sieg im zweiten Spiel: „So wird’s kommen.“ Schließlich hätten seine Jungs ja alle vier Voraussetzungen im Programm. Auch wenn Sprockhövel mit der Empfehlung eines 2:0 über Herne anreist, glaubt der Trainer, dass die TSG sehr vorsichtig und defensiv beginnen wird.

Also: Ruhe bewahren und Räume freispielen. Dass vorn dann auch Tore fallen, davon ist Antwerpen ebenfalls überzeugt: „Alle treffen sie im Training. Das wird Sonntag auch funktionieren“. Da kommt es ihm gerade recht, dass Arda Nebi am Sonntag spielberechtigt sein müsste. Die Unterlagen zum Vertragsamateur sind auf dem Weg zum Verband und sollten rechtzeitig zurück sein.

Da Julius Richter mit Muskelfaserriss rund drei, vier Wochen ausfällt, braucht Ahlen den ehemaligen Münsteraner, um – siehe Punkt drei – auf den so wichtigen Flanken Alternativen zu haben. Sein Test-Kollege Paata Zhgenti indes hatte nur eine Aufenthaltserlaubnis für den Raum Gütersloh und ist nun für zehn Tage nach Russland zurück, um auch eine Freigabe für Ahlen zu bekommen.

Für das Duell gegen Sprockhövel etwas spät, aber die anderen werden’s schon richten. Wohl zuerst ohne den spielenden Co-Trainer-Stürmer Carlos Castilla, der sich nach erst einer Woche Training auf der Bank akklimatisieren darf. Ob Faysel Khmiri das, wie in Bielefeld, auch muss, mag Antwerpen noch nicht verraten. „Das klär ich mit der Mannschaft“, sagt er und plant wohl mit dem Personal, das Bielefeld ein 1:1 abgetrotzt hat. Das hat Geduld, Passspiel, gute Außen und – Leidenschaft.

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