RWA testet beim Regionalligisten Bonn 
Bild: Wegener
Aus gutem Grund entschuldigt: Phillipp Grodowski (l.) ist frischgebackener Papa und wird daher heute nicht mit RW Ahlen zum Spiel beim Bonner SC in Bornheim reisen.  
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 „Wir wollten ja einen Gegner, der uns fordert“, sagt RW Ahlens Trainer Christian Britscho vor dem Duell beim Tabellen-14. der Staffel West.

Auch Cihan Yilmaz muss beim Viertligisten passen. Eine Grippe hat den Leitwolf rüde von den Beinen geholt. Bedeutend schöner ist der Grund für das Fehlen Philipp Grodowskis. Der 23-Jährige ist gerade Papa geworden. Am Wochenende werden Mutter und Kind nach Hause zurückkehren.

Grund genug für Britscho, ein Auge zuzudrücken und das junge Familienglück nicht mit einem Testspiel zu beeinträchtigen.

Die anderen Jungs von der Werse werden aber nicht geschont. Das 1:2 gegen Herford hat dem Trainer nicht wirklich überzeugt. „Das Spiel nach vorne war schon o.k., aber mir hat die Absicherung nicht gefallen“, erklärt Britscho. Nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung sei der Abstand zwischen den Mannschaftsteilen deutlich zu groß gewesen.

„Herford hat das aber auch wirklich prima gemacht und absolut gut umgeschaltet“, ergänzte der Verantwortliche und begründete die Schlappe auch mit der gelungenen Vorstellung des starken Westfalenligisten. „Aber wenn wir so gegen Bonn auftreten, dann geht das richtig schief“, betont Britscho und fordert Besserung.

Wie gefährlich der Bonner SC tatsächlich ist, hat das Team aus der ehemaligen Hauptstadt kürzlich eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim Drittligisten Fortuna Köln gelang dem BSC ein 2:1-Testspielsieg.

Man wolle sich allerdings gar nicht so sehr am Gegner orientieren und das eigene Spiel in den Fokus rücken, stellte der RW-Übungsleiter klar. Eine Steigerung im Vergleich zur Partie gegen Herford-Spiel wäre ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung und ein gutes Signal für den nächsten Test am kommenden Mittwoch ab 19 Uhr beim Westfalenligisten Lüner SV.

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