Raúls Abschied trifft Draxler hart
Bild: Dreyer
Julian Draxler und Rene Klingenburg (v. l.) signierten eifrig Fan-Utensilien und standen den Anhängern Rede und Antwort.
Bild: Dreyer

Draxler gab sein Debüt in der Nationalelf am 26. Mai 2012 im Alter von 18 Jahren. „Ich habe bei der Nationalmannschaft eine Menge netter Leute getroffen, nur nicht gerade die aus Lüdenscheid“, sagte der Königsblaue mit einem kräftigen Seitenhieb für den Erzrivalen Dortmund – und erntete viel Applaus von seinen Zuhörern, allesamt Schalke-Anhänger.

Draxler habe das Zeug zu einer Schalker Legende, sagte ein Fan im Saal. Der Jungnationalspieler entgegnete: „Ich will mich nicht auf eine Stufe mit Olaf Thon oder Ernst Kuzorra stellen. Ich bin ja erst eineinhalb Jahre dabei.“ Ganz so weit sei er dann doch noch nicht.

Nach der Nichtnominierung für die EM schrieb Draxler die restlichen Klausuren für sein Fachabitur, das „nicht gerade überragend“ war, und machte dann Urlaub auf Ibiza mit seinen Freunden und in Dubai mit seiner Freundin.

Sein Ziel in der kommenden Saison ist die Qualifikation für die Champions Legaue, und auch für das Maximum, die Meisterschaft, wird er alles geben: „So lang’ ich dabei bin, wird immer mindestens einer alles für die Schale tun.“

Ein schwerer Schlag sei für ihn der Abgang von Raúl nach Katar: „Zu ihm hatte ich eine sehr enge Bindung. Er hat sich um mich gekümmert, als ob er in mir seinen Nachfolger gesehen hat. Ich habe spielerisch und menschlich eine Menge von ihm mitgenommen.“

SOCIAL BOOKMARKS