Rechte Seite das TVB-Glanzstück
Bild: Wegener
Dimitry Stukalin (r.) will heute Abend daheim gegen Lemgo II mit der ASG weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Dritten Liga sammeln.  
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Doch ASG-Trainer Sascha Bertow warnt vor dem Gegner, der sechs Spieltage vor Saisonende noch den drittletzten Platz belegt. Die Betonung liegt auf „noch“, denn Bertow rechnet damit, dass die Lipper in der Dritten Liga bleiben werden.

Auch Lemgo hat jüngst einen Auswärtssieg gefeiert. Mit 31:27 setzte sich das Team von Trainer Mattias Struck in Volmetal durch. Dominik Ebner aus Lemgos Erster war der erfolgreichste Spieler im HSG-Dress. 13 Tore steuerte der Rechtsaußen zum doppelten Punktgewinn bei. „Auf ihn müssen wir besonders aufpassen“, warnt der ASG-Trainer. „Zumal mit Lukas Zerbe ein weiterer gefährlicher Linkshänder auf der rechten Seite spielt. Dort sind sie sehr, sehr gut besetzt.“

Es werde eine Partie auf Augenhöhe prognostiziert Ahlens Mannschaftsverantwortliche. Die Favoritenrolle weist er von sich. Den Grundstein für einen weiteren Punktgewinn – ob einfach oder doppelt – muss die ASG-Sieben erneut in der Abwehr legen. So wie in Gummersbach.

Ob Luca Werner dabei sein wird, weiß Bertow noch nicht. „Er war am Knie verletzt und hat nicht trainiert.“ Torwart Andreas Tesch hatte Probleme mit dem Ellbogen. „Kevin Wiegers wird nicht spielen, der ist krank“, erklärt der ASG-Trainer.

Sein Gegenüber Matthias Struck freut sich, dass seine Mannschaft nach der bitteren 25:29-Heimniederlage gegen den ATSV Habenhausen in Volmetal Moral gezeigt und sich die Punkte zurückgeholt hat. Zahlreiche Verletzungen haben sein Team in der Rückrunde dezimiert. „Ohne das Pech hätten wir ein paar Punkte mehr auf dem Konto“, sagt Struck. „Aber es ist, wie es ist. Es bringt nichts, rumzunölen oder zu jammern. Wir machen halt von Spiel zu Spiel weiter und werden unsere Punkte zusammensuchen, damit wir am Ende genug haben.“ Am liebsten würde er gleich heute mit dem Punktesammeln weitermachen.

Doch da haben Rogowski und Co. etwas dagegen. „Denn noch sind wir nicht sicher“, mahnt Bertow. „Der Klassenerhalt ist noch nicht geschafft.“

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