Regionalligisten im Pokaleinsatz
Bild: Dünhölter
Auf ein Neues: Gegen den SV Lippstadt wollen sich Simon Engelmann (vorne), Fabian Großeschallau und der SC Verl heute Nachmittag richtig reinknien, um den Einzug ins Viertelfinale des Westfalenpokals perfekt zu machen.
Bild: Dünhölter

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Fast genau ein Jahr nach dem letzten Aufeinandertreffen im Westfalenpokal gibt es in der dritten Runde ein Wiedersehen zwischen dem SC Verl und dem SV Lippstadt. Am 23. November vergangenen Jahres schaffte der Sportclub mit einem 2:1-Sieg über Lippstadt den Einzug ins Viertelfinale des Westfalenpokals.

Damals standen sich noch zwei Regionalligisten gegenüber. Wenn nun am 22. November der SV Lippstadt um 14 Uhr den SCV am Waldschlösschen empfängt, so ist der Gastgeber „nur“ noch ein Oberligist, der vergangenen Spieltag in der Liga beim FC Gütersloh verlor. Jetzt kommt das nächste Team aus dem Kreis Gütersloh auf Lippstadt zu. Ein gutes Omen für den SC Verl?

„Wird beim Westfalenpokal eigentlich noch gelost, oder nur der Plan vom letzten Jahr genommen?“, schmunzelt Verls Trainer Andreas Golombek, der die Favoritenrolle heute klar bei seiner Mannschaft liegen sieht. Und gleichzeitig vor dem Gegner warnt: „Lippstadt hat gute Leute im Kader. Die benötigten nach dem Abstieg aus der Regionalliga nur einige Zeit, um sich eine Klasse tiefer zurecht zu finden.“

Mit der Last der Favoritenbürde umgehen muss der SC Wiedenbrück. Schließlich tritt die Mannschaft von Ali Beckstedde  beim Bezirksligisten Concordia Wiemelhausen an. Doch die Bochumer halten einige Trümpfe in der Hand. Immerhin sind sie ungeschlagener Tabellenführer der Staffel 10 in der Bezirksliga, zwölf Siege und erst ein Remis bilden die beachtliche Ausbeute. Zudem treten sie auf ihrem Kunstrasenplatz an, der in der vergangenen Runde bereits einem anderen Regionalligisten zum Verhängnis geworden ist. Mit 2:3 zog die SG Wattenscheid in der zweiten Runde den Kürzeren bei der Concordia. „Wir müssen die Aufgabe konzentriert angehen“, ist Beckstedde gewarnt, denn: „Wiemelhausen hat schon höheres Niveau als ein normaler Bezirksligist“.

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