Reichlich Geschenke im A-Liga-Derby
Foto: Havelt
Hart umkämpft war das Derby zwischen Marco Spliethofe (l.) und BW Beelen sowie Andre Justus und dem SC Füchtorf. Am Ende konnten beide Mannschaften mit dem 2:2 leben.
Foto: Havelt

Als Mohamed Mara für Beelen bereits nach 15 Sekunden mit der ersten Chance an Torwart Niklas Versmold scheiterte, waren die 180 Zuschauer noch froh gestimmt und hofften auf ein auch spielerisch gutes Derby. Allerdings wurde das von Minute zu Minute schwächer. Vor allem in Halbzeit zwei war gar nichts mehr von Spielkultur zu sehen. 

Einzig der viel zu lange und stumpfe Rasen darf da als kleine Entschuldigung gelten. Für Spieler und Fans wäre es schön, wenn die Gemeinde künftig zwei oder drei Tage vor der Partie noch einmal den Mäher bemühen würde. 

Als Gäste gaben zuerst die Füchtorfer ihre Geschenke bei den Hausherren ab. In der 27. Minute passte Christopher Storck den Ball viel zu kurz zum Torwart zurück. Mohamed Mara bedankte sich und markierte problemlos das 1:0. Noch einfacher hatte es Marco Spliethofe vier Minuten später, als Jan Böckenholt ihm am 16er die Kugel gleich direkt in den Fuß spielte und er zum 2:0 einschieben konnte. 

Die Blau-Weißen konnten dieses Glück wohl kaum fassen und revanchierten sich nach dem Wiederanpfiff brav. Nach einem Konter in der 53. Minute wurde zunächst der Mut von Trainer Thorsten Butz belohnt. Der brachte mit Nazmi Muja und Emir Peci zwei zusätzliche Offensive und Muja verkürzte auf 1:2. Dann passierte Patrick Neukötter das gleiche Missgeschick wie zuvor Böckenholt. Okay Parlar traf nur 20 Sekunden später zum 2:2. Am Ende vergab Peci in der 91. Minute sogar die Siegchance. 

„Die erste Halbzeit war eine Katastrophe von uns, wir haben erst in der zweiten Laufbereitschaft und Einsatzwillen gezeigt“, kritisierte Butz sein Team. „Mit einer Leistung wie in Halbzeit eins gewinnen wir keinen Blumentopf.“ Sein Beelener Pendant Stefan Bruns fand: „Ein gerechtes Unentschieden, wir hätten auch noch verlieren können.“

SOCIAL BOOKMARKS